New Work5 Vorteile (und 1 Nachteil) des Remote-Office

Symbolbild: Remote-Office
Symbolbild: Remote-Officedpa

In den letzten Jahren geht der Trend zu alternativen Arbeitsmodellen. Die Digitalisierung sort dafür, dass man sein Office quasi überall auf der Welt einrichten kann und immer mehr Firmen stehen dieser Entwicklung offen gegenüber. Als digitale Nomaden ziehen immer mehr Menschen durch die Länder und arbeiten, wo es ihnen am besten gefällt (und die Internetverbindung stark genug ist). Doch ist das Modell „Remote-Office“ wirklich so paradiesisch, wie es klingt? Hier kommen fünf Vorteile (und ein Nachteil) des Remote-Office:

#1 Die Zeitverschiebung arbeitet für dich

Oftmals wird durch den klassischen ’nine to five‘ Arbeitstag der gesamte biologische Rhythmus durcheinander gebracht. Gerade im Winter stehen wir auf, wenn es noch dunkel ist und verlassen das Büro erst wieder, wenn die Sonne schon untergegangen ist. Tageslicht? Fehlanzeige. Je nachdem wo du dich als ‚digital Nomad‘ niederlässt, arbeitet die Zeitverschiebung für dich. Vier bis sechs Stunden Vorsprung sorgen dafür, dass morgens noch eine Yoga- oder Surf-Session drin ist, ein ausgiebiges Frühstück oder einfach mal zwei Stunden mehr Schlaf.

#2 Der vielleicht beste Arbeitsplatz der Welt

Mit Laptop am Pool sitzen, Büro mit Blick über’s Reisfeld, oder ein Schreibtisch direkt am Meer – die Arbeitsplätze könnten schöner und inspirierender nicht sein. Wenn es dann doch mal ein Konferenzraum oder ein ruhiger Ort für ein Skype-Gespräch sein muss, kannst du dir diesen in einem Coworking-Space mieten. Das Schönste daran ist: Deinen Arbeitsumfeld wählst du selbst und so geht die Arbeit gleich leichter von der Hand.

#3 Work-Life-Balance wird zu Work-Life-Blending

Während wir zu Hause permanent an unserer Work-Life-Balance arbeiten und noch nach Feierabend versuchen, einen Ausgleich zum stressigen Arbeitsleben zu schaffen, erledigt sich dieses Problem im Remote-Office fast von selbst. Weniger arbeiten tust du höchstwahrscheinlich nicht, aber es fühlt sich einfach weniger an, wenn du zwischendurch mal in den Pool springen kannst, abends noch schnell auf eine Kokosnuss zum Sonnenuntergang fährst, oder das Lunch-Date mit Streetfood zum Abenteuer wird. Da es keinen richtigen Arbeitsalltag gibt, verschwimmen die Grenzen und der Stress reduziert sich.

#4 Nicht nur Kollegen, sondern Gleichgesinnte

Klar, teilweise kann Remote-Office auch mal einsam sein, denn schließlich sitzt man nicht mehr mit den Kollegen in einem Großraumbüro. Dafür trifft man Menschen, die sich für das selbe Arbeits- und Lebensmodell entschieden haben und hat so direkt etwas gemeinsam, das über den Job hinaus geht. Dann kann man zum Beispiel eine Arbeitsgemeinschaft im Lieblingscafé gründen und danach zusammen die Stadt erkunden. Sicherlich entstehen so nicht nur neue Geschäftskontakte, sondern auch Freundschaften.

#5 Geringere Lebenskosten, mehr Lebensqualität

Ein großer Vorteil am Remote-Office ist, dass du weiterhin nach Europäischem Standard bezahlt wirst, aber vermutlich in einem Land lebst, in dem die Lebenskosten sehr viel geringer sind, als in Deutschland. Miete, Essen und Freizeitgestaltung tilgen in einer Großstadt schon das gesamte Gehalt, je nachdem, wo du dich nun aufhältst, steigert sich mit dem selben Geld die Lebensqualität enorm. Vielleicht reicht es nicht gleich für das Haus am Meer, aber für eine Bambus-Hütte ganz sicher.

#6 Der Nachteil? Vielleicht will man nie wieder weg!

Sicherlich lässt sich an jedem Job und jedem Arbeitsmodell etwas finden, dass von Nachteil ist. Am Remote-Office ist es aber vor allem, dass hohe Suchtgefahr besteht. Wenn du einmal diese Erfahrung gemacht hast, ist es fraglich, ob der Büroalltag noch so verlockend erscheint…