Karriereweg5 Dinge, die zeigen, dass Sie reif für einen Jobwechsel sind

Auf Dauer kann sich der Stress auf der Arbeit auch auf die Gesundheit niederschlagen.
Auf Dauer kann sich der Stress auf der Arbeit auch auf die Gesundheit niederschlagen.Pixabay

Arbeit macht Arbeit, aber normalerweise können wir uns mit diesem Umstand arrangieren. Aber manchmal ist der Moment überfällig geworden und ein Jobwechsel das Beste für alle Beteiligten. Doch nicht alle machen sich den Neuanfang leicht. Schließlich kommt da ja auch etwas Unkontrollierbares und Unbekanntes auf uns zu, das kann auch Angst machen. Aber wenn die negativen Momente überwiegen, ist Verdrängung auf Dauer keine Lösung, sondern wir sollten uns fragen: Was erwarte ich von einem guten Job? Und wo bekomme ich das, wenn nicht bei meinem jetzigen Arbeitgeber?

#1 Sie kommen morgens nicht mehr aus dem Bett

Das war vor ein paar Jahren mal anders: Da klingelte der Wecker, sie streckten sich, hüpften aus dem Bett, machten ein paar Sportübungen, gingen ins Bad, zogen sich an, danach Frühstück, Kaffee und währenddessen lief in ihrem Kopf schon der Gedankenapparat: „Was steht heute im Büro an? Wie kann ich den Deal einfädeln?“ Oder auch: „Mit wem von den netten Kollegen geh’ ich denn heute zum Mittag …?!“ Inzwischen denken sie morgens nur noch: „Aaahhh, kein Bock …“ Das dümmste was Sie tun können, ist die innere Stimme zu ignorieren. Fragen Sie lieber: „Worauf hätte ich denn Bock?“ Und denken Sie neu.

#2 Sie fühlen sich genervt von den Kollegen

Früher ging’s nach Feierabend auf ein Bier, am Wochenende traf man sich zum Fußball gucken oder gemeinsamen Shoppen. Es wurde gemeinsam über den neuen Kollegen getratscht oder auch mal über den Chef. Man traf sich auf einen schnellen Kaffee, um das nächste Meeting zu besprechen und ging in der Mittagspause gemeinsam in die Kantine. Doch inzwischen ist Ihnen das alles zu viel. Sie haben das Gefühl, es wiederholt sich alles, sind am liebsten allein und sehnen sich nach einem ganz anderen Schlag von Leuten.

#3 Sie haben Albträume – von Ihrem Chef

Nachts wachen Sie auf, denn Sie haben sich im Schlaf erschreckt. Ihr Chef ist Ihnen im Traum erschienen – und das nicht zum ersten Mal. Er macht Ihnen Druck, weil eine Abgabe droht nicht eingehalten zu werden oder schreit sie vor versammelter Mannschaft in Grund und Boden. Vielleicht kennen Sie auch Träume, in denen Sie ihrem Chef bei strömenden Regen das Taxi wegschnappen und sich hämisch freuen. Im Traum verarbeiten wir unsere Sorgen, Ängste und Schwierigkeiten, aber wenn sich unser Unterbewusstsein ständig mit negativen Joberlebnissen rumplagt, läuft was falsch.

#4 Sie quälen sich in jedes Meeting

Schon am Vorabend löst allein der Gedanke an das Meeting am nächsten Morgen Bauchschmerzen aus. Sie haben weder Lust, sich die Texte der Mitarbeiter zu geben, noch wollen Sie selbst irgendetwas zur Runde beitragen, noch interessieren Sie die Planungen und Power Point Präsentationen. Sie schauen heimlich auf die Uhr, üben sich in Meditation oder vergleichen die Nasenlängen der Kollegen, in der Hoffnung, dass das die Zeit für Sie erträglich macht. Sinn macht das für Sie schon lange nicht mehr.

#5 Sie zählen die Tage rückwärts bis zum Urlaubsbeginn – oder zur Rente

Bis zur Rente sind es noch ein paar Jahre und wenn Sie ehrlich sind, eher Jahrzehnte, aber man kann ja trotzdem mal rechnen, wieviel Tage genau … Oder zumindest bis zum nächsten Urlaub. Und dann auch gleichmal überschlagen, wieviel Krankheitstage denn da noch reinpassen könnten – rein theoretisch, ohne dass es wie Blau machen aussieht … Wenn der Job für Sie nur noch als Alterssicherung oder zum Abfedern der Urlaubskasse dient, dann höhlen Sie damit selbst die Sinnigkeit Ihrer Tätigkeit aus. Doch die brauchen wir, um wirklich produktiv sein zu können.