Karriere4 Tipps für den guten Start in den Arbeitstag

Die Zeit noch vor der Arbeit entspannt in den Tag starten zu könne, sollte man sich nehmen.
In Ruhe in den Tag starten - das ist wichtig für das Nervenkostüm.

#1 You snooze, you lose – oder auch nicht

Die Snooze-Funktion gilt gern als Gegenpol zur Klare-Kante-Mentalität. Letztlich wissen Sie aber am besten, wie Sie am besten aus dem Bett kommen. Ob Schocktherapie oder „Nur noch fünf Minuten“: Wichtig ist, dass Sie zu ihrem Konzept stehen. Wer sich gern noch einmal umdreht, stellt den Wecker eben dementsprechend früher und ist nach spätestens dem zweiten Klingeln aus den Federn.

#2 Uniform für den Arbeitstag

Das noch schlaftrunkene Gehirn ist mit einfachen Fragen wie „Was ziehe ich heute an?“ gern überfordert. Die Kleidung für den Arbeitstag sollte immer am Vorabend herausgelegt werden. Das gilt auch für Socken und Unterwäsche. Profis arrangieren die Kleidungsstücke in der Reihenfolge, in der sie angezogen werden. Noch einfacher wird das Ganze mit einer selbst gewählten Uniform à la Steve Jobs und Mark Zuckerberg. Wer es nicht ganz so einheitlich mag, kann das Outfit wöchentlich wechseln oder es durch Accessoires wie Krawatte, Armbanduhr oder Schmuck täglich abwandeln.

#3 Frühstück ist kein Muss

Generationen übermüdeter Schulkinder wurden von wohlmeinenden Eltern mit dem Spruch „Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages“ gequält. Aber warum nur fahren Franzosen und Italiener seit Jahrhunderten wunderbar mit einem Kaffee und einem schnellen Bissen im Stehen? Eine grundsätzliche Aussage zur Bedeutung der ersten Mahlzeit des Tages scheint überholt zu sein. Manche Menschen wachen hungrig auf, während andere nur mit Zwang gleich nach dem Aufstehen etwas hinunterbekommen. Wenn Sie zur letzteren Gruppe gehören, dürfen Sie gern guten Gewissens etwas länger schlafen und das Frühstück verschieben.

#4 Puffer für den Kopf

Der Start in den Arbeitstag darf gern zügig ausfallen, aber möglichst nicht gehetzt. Ein kleiner Zeitpuffer von beispielsweise 15 Minuten kann im morgendlichen Ablauf für mentale Entschleunigung sorgen. Sollte etwas nicht nach Plan laufen, droht nicht gleich Verspätungsgefahr. Sind Sie dann fertig und noch zu früh dran, gehören diese Minuten ganz Ihnen. Atmen Sie auf dem Balkon mit einem Kaffee tief durch, entspannen Sie mit einer Meditationsübung oder gehen Sie ein Stück des Arbeitswegs zu Fuß. Auf diese Weise beginnt der Arbeitstag wunderbar entspannt. Ein Vorteil, den auch Langschläfer zu schätzen wissen (lernen).