New Work4 gängige Fehler im Homeoffice

Symbolbild: Home Office
Symbolbild: Home Office

Hier kommen vier Problemlösungen für das Homeoffice:

Problem #1 im Homeoffice: Laute Nachbarn

Für Sie ist die Wohnung tagsüber das Büro. Ihre Nachbarn haben vermutlich eine völlig andere Einstellung zu den eigenen vier Wänden. Es wird laut Musik gehört oder die Studenten-WG veranstaltet spontan eine Grillparty auf dem Balkon. Während Hintergrundgeräusche im Großraumbüro ganz einfach dazugehören, kann eine private Geräuschkulisse im Homeoffice als besonders störend empfunden werden.

Nun wäre es wirklich zu viel von den Nachbarn verlangt, jenseits der üblichen Ruhezeiten Rücksicht auf Ihre Heimarbeit zu nehmen. Vielleicht übt das Nachbarskind ja immer nach der Schule Klavier. Dann planen Sie in diesem Zeitfenster eine Pause ein. Ansonsten können Ohrstöpsel Ihr bester Helfer werden. Sehr effektiv sind auch Kopfhörer mit Noise-Cancelling-Funktion, sogar ohne Musik. Die Technologie ist so gut, dass Sie womöglich den klingelnden Paketboten überhören. Womit wir beim nächsten Punkt wären.

Problem #2: Ständiges Klingeln

Paketboten haben ein gutes Gedächtnis. Die Chancen stehen gut, dass Sie kurze Zeit nach Beginn der Heimarbeit zur inoffiziellen Packstation des Hauses oder der Straße werden. Bald steht nicht nur der Herr von DHL vor der Tür. Auch Hermes, UPS und alle anderen Dienstleister werden rasch merken, dass Sie oft zu Hause sind. Bei aller nachbarschaftlichen Hilfsbereitschaft: Das ständige Läuten (auch von den abholenden Empfängern) nervt irgendwann. Natürlich können Sie die Türklingel einfach ignorieren. Aber was, wenn Sie selbst ein wichtiges Paket erwarten? Am besten besorgen Sie sich bei DHL oder Hermes eine Kundennummer. Damit können Sie Sendungen in eine Filiale umleiten oder einen bestimmten Zustelltag wählen.

Problem #3: Internet fällt aus

Ohne Internetverbindung ist Homeoffice meist undenkbar. Da artet eine plötzliche Netzstörung womöglich zur kleinen Katastrophe aus (wobei ja auch am Firmensitz eine solche Panne passieren kann). Am besten haben Sie die Telefonnummer der Störungshotline Ihres Anbieters griffbereit. Das Problem lässt sich nicht in absehbarer Zeit beheben und das Büro des Arbeitgebers kommt als Ausweichstätte nicht infrage? Es lohnt sich, vor dem Ernstfall mögliche Szenarien durchzuspielen. Vielleicht reicht Ihr mobiles Datenvolumen aus, um das Handy als WLAN-Hotspot zu nutzen? Auf diese Weise können Sie sofort weiter am Computer arbeiten. Sie haben eine gute Verbindung zum Nachbarn und dessen WLAN-Netz? Dann gibt er Ihnen vielleicht vorsorglich das Passwort oder richtet einen Gastzugang ein – bei Bedarf können Sie dasselbe für ihn tun.

Wenn Sie per Laptop mobil sind und ein offenes Netzwerk keine gravierenden Sicherheitsrisiken darstellt, können Sie natürlich in ein Café mit Gratis-WLAN ausweichen. Vergewissern Sie sich im Zweifelsfall vorab bei Ihrem Auftraggeber, ob er damit ein Problem hat. Suchen Sie vorab die besten Lokalitäten aus. Achten Sie auch darauf, ob genügend Steckdosen vorhanden sind und ob die Betreiber ein Problem damit haben könnten, wenn Sie mehrere Stunden arbeiten wollen. Bieten Sie gegebenenfalls einen kleinen Obolus als Zeichen der Dankbarkeit an oder bestellen Sie nicht gerade die billigsten Getränke und Speisen.

Problem #4: Online-Ablenkungen

Die Ablenkung wartet meist direkt im Sichtfeld. Die Favoritenleiste im Browser mit den liebsten Seiten für Nachrichten, Shopping oder soziale Netzwerke verführen schnell dazu, beim beruflichen Surfen privat abzubiegen. Die Lösung: Nutzen Sie für das Homeoffice einen anderen Browser. Schon die eher ungewohnte Bedienoberfläche des Programms verleiht der Internetnutzung einen nicht mehr privaten Touch. Der parallele Browser hat zudem den Vorteil, dass berufliche und persönliche Lesezeichen ordentlich getrennt bleiben.