Kolumne4 Erfolgsrezepte für Gewinner

Lena Wittneben
Lena WittnebenPR

Warum sich in mühseliger „trial and error“-Manier Strategien für Erfolg und Zufriedenheit aneignen? Wir sollten häufiger Gewinnern über die Schultern schauen und selbst ins Tun kommen. Lernen und wachsen funktioniert vor allem durch das Nachahmen von Vorbildern.

#1 Frage Dich nach Deinem Wozu

Die Sinnorientierung macht den Unterschied. Wer schon morgens auf dem Weg zur Arbeit den Feierabend herbeisehnt und sich als kleines Rädchen im Getriebe sieht, wird in der Büroparzelle oder Werkshalle wohl kaum die (Job)-Welt aus den Angeln heben.

Sich selbst kleinzuhalten, das eigene Tun an einzelnen Arbeitsschritten oder Verantwortlichkeiten aufzuhängen, entfremdet vom Großen und Ganzen und dem Zweck der Unternehmung.

Gewinner nörgeln nicht über unvermeidbare Routinen, sondern empfinden jeden ihrer Schritte als Zutat zu etwas Größerem. Ein erfolgreicher Sachbearbeiter im Customer Service begreift sich nicht als Sandsack meckernder Kunden, sondern als Unterstützer, der auch Produkt Zweiflern zu mehr Qualität verhilft.

#2 Kenne und visualisiere Deine Ziele

Vermeintlich trivial und doch so grundlegend. Schon Laotse wusste: Wer sein Ziel kennt, findet den Weg. Gewinner wissen genau, was sie erreichen wollen. Sie gestalten ihre Ziele realistisch, attraktiv, messbar und vor allem spezifisch. Sie skizzieren detailliert ihr Wunschszenario. Und diese Skizze halten sie nicht nur mit Worten fest, sondern visualisieren den zukünftigen Erfolg mit allen Sinnen kreativ in ihrem Kopf. Was Spitzensportler seit Jahrzehnten nutzen, ist dank der gegenwärtigen populären „Coaching Industrie“ vielerorts angekommen.

Sie haben sich vorgenommen, zum Jahresende die Leitung der Marketing Abteilung zu übernehmen? Es genügt nicht, dem Chef fortlaufend lukrative Kampagnen auf den Schreibtisch zu legen. Ebenso sollten Sie sich regelmäßig den Idealzustand gedanklich in die Gegenwart holen. Stellen Sie sich vor, Sie hätten die Position bereits inne.

#3 Erledige Aufgaben sofort

Anstelle von leidiger Prokrastination und „Wenn-dann“-Gedankenketten kommen echte Gewinner sofort ins Tun. Nach dem Visualisieren müssen wir aktiv werden, um Erfolge heimzuholen. Alle Tätigkeiten, die weniger als zwei Minuten dauern, erledigen Sie bestmöglich sofort.

Aufgaben, die Sie Ihrem Ziel nicht näherbringen, parken – oder noch besser – delegieren sie. Altbewährte Zeitmanagementtools – wie die „Eisenhower Matrix“ oder die „Pomodoro Technik“ – helfen auch bei hohem Arbeitsaufkommen dranzubleiben, abzuwickeln und Ihrem Erfolgsziel mit Siebenmeilenstiefeln näherzukommen.

#4 Verlass die Opferhaltung

Ob das Wetter, die wirtschaftliche Lage, das langsame Wlan, der schlechtgelaunte Chef, Rückenschmerzen oder der andauernd nörgelnde Partner: Wer fortlaufend Schuld und Schuldige außerhalb sucht, bleibt auf der Stelle stehen. Gewinner formen ihre Sicht und Bewertung der Umstände um.

Selbstverantwortung und Aktionismus lautet die Zauberformel. Kein Verharren und Jammern über Dinge und Menschen, die wir selbst nicht verändern können. Der einzige Mensch, der uns stoppen kann, sind zumeist wir selbst.

Distanzieren Sie sich von bremsenden Opferlämmern und starten Sie gutgelaunt mit Gewinnern auf der Überholspur.

Viel Erfolg!