PodcastWas das Fertighaus vom Architektenhaus unterscheidet

Künftige Immobilienbesitzer werden mit vielen Fachbegriffen konfrontiert – die wichtigsten Begriffe beim Hausbau
Künftige Immobilienbesitzer werden mit vielen Fachbegriffen konfrontiertIMAGO / Rolf Poss

In der Immobilienwelt werden Hauskäufer und Hausbauer ständig mit neuen Fachbegriffen konfrontiert. Was ist zum Beispiel der Unterschied zwischen einem „Fertighaus“ und einem „Architektenhaus“? Was macht ein „Bauträger“? Und was ist eigentlich die „Massivbauweise“?

Die wichtigsten Begriffe stellen Peter Hettenbach und Katarina Ivanoic vom iib Immobilieninstitut im neuen Capital-Immobilienpodcast „Lagebericht“ in einem Immobilien-ABC vor. In der vierten Folge widmen sich die beiden Hosts dem Projekt „Hausbau“ – und zwar in Quizform: Ivankovic rät, was einzelne Fachbegriffe bedeuten könnten und Hettenbach klärt auf, was sich dahinter wirklich verbirgt.

Der erste Begriff im sogenannten „Immo-ABC“: das „Fertighaus“. Dahinter vermutet Ivankovic ein Haus, das aus mehreren Modulen bestehe und sich deshalb schneller und günstiger bauen lasse. Die Auflösung: „Ein Fertighaus ist ein vorfabriziertes, industriell gefertigtes, in einer Fabrik hergestelltes Gebäude“, fasst Hettenbach zusammen. Dieses Gebäude könne dann „innen fertig“ und schon mit Fliesen, Tapeten und Leitungen versehen sein, erklärt er weiter. Trotzdem bedürfe es auch beim Fertighaus noch einer Planungs- und einer Anpassungsphase gemeinsam mit einem Architekten.

„Das Sparen ist begrenzt“

Alternativ könnten Hausbauer auch ein „Ausbauhaus“ wählen. Dann gelte: Die fertige Gebäudehülle könne zwar in wenigen Tagen zusammengesetzt werden, „der Ausbau dauert aber genauso lang wie bei der konventionellen Bauweise“, so Hettenbach. Wer dabei selbst Hand anlege, könne Geld sparen, „das Sparen ist aber begrenzt“, merkt der iib-Gründer an. Er rechnet vor: Die Hälfte der Kosten für das Projekt Hausbau mache der Rohbau aus, die zweite Hälfte der Ausbau. „Wenn man im Ausbau alles selbst machen würde  – was man heute sicherlich nicht mehr kann – dann könnte man vielleicht 25 Prozent sparen.“ Als reelle Schätzgröße gehe er aber von etwa einem Zehntel der Gesamtkosten aus.

Deutlich weniger Eigenaufwand hätten Hausbauer dagegen mit dem „Architektenhaus“, bei dem alle wichtigen Bereiche von der Planung bis zur Herstellung von Architekten betreut würden, erklärt er.

Welche weiteren Unterschiede es bei den Häusertypen gibt und welche Ansprechpartner und Begriffe für Hausbauer wichtig sind, fassen Hettenbach und Ivankovic im Podcast „Lagebericht“ zusammen:

Hören Sie außerdem in der vierten Folge des „Lageberichts“:

  • welche unterschiedlichen Bauweisen es gibt
  • wann man den Bauträger kontaktieren
  • worum sich der Generalunternehmer und worum der Generalübernehmer kümmert

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