PodcastWie fertig ist ein Fertighaus wirklich?

Ein Fertighaus entsteht
Fertighaus: Kling einfach. Aber ist es das auch?IMAGO / Rolf Poss

Deutschland träumt einen kollektiven Traum, den von den eigenen vier Wänden. Mehr als 80 Prozent der Bevölkerung wünschen sich eine eigene Immobilie, nicht wenige davon ein eigenes Haus. Ein Trend: das Fertighaus. Fertighäuser sind solche Häuser, die aus bereits vorproduzierten Komponenten zusammengebaut werden. Das Versprechen: Es geht schnell und ist so richtig schön einfach. Ein Traum eben.

Aber längst nicht alles, was die Hersteller einem Häuslebauer versprechen, wird am Ende auch Realität. Aus dem Traum vom fix aufgebautem Fertighaus könnte, wenn man nicht aufpasst, auch schnell ein Albtraum mit Faß-ohne-Boden-Erwachen werden, oder? Peter Hettenbach und Katarina Ivankovic, die beiden Immobilienprofis aus dem „Lagebericht“-Podcast wissen auch bei diesem Thema, worauf man zu achten hat.

Wo soll das Fertighaus stehen?

Die beiden starten in der Folge ein kleines Gedankenexperiment: Ivankovic möchte bauen, ein Fertighaus soll es sein. Hettenbach, der zu diesem Thema der Experte ist, leitet sie durch alle Aspekte, die zu beachten sind. Angefangen beim Grundstück. Liegt das etwa in Düsseldorf auf der Kö oder in Mannheim am Schlossplatz? Denn viele Dinge bei einem Fertighaus unterscheiden sich gar nicht vom Bau eines konventionellen Hauses. Das Grundstück bleibt teuer, je nachdem wo es liegt, es muss angeschlossen sein, man muss eine Bodenplatte gießen lassen, man braucht einen Architekten.

„Wenn du einen Preis siehst für ein Fertighaus, ist es ab Bodenplatte“, sagt Hettenbach. Daraus ergibt sich natürlich, dass ein großer Teil der Ersparnis sich aus den vorgelagerten Preisen ergibt. Und doch bietet das Fertighaus viele Vorteile gegenüber dem Haus, das Stein für Stein aufgebaut werden muss. Denn: Kaufinteressenten können es sich anschauen und wissen genau, worauf sie sich einlassen.

Ivankovic und Hettenbach gehen ausführlich auf diesen Vorteil ein: Musterhaussiedlungen bieten Kunden eine große Auswahlan Häusern, die sie sich en détail ansehen können. Die Digitalisierung wird es auch in diesem Teil der Baubranche bald möglichmachen, dass bereits bei der Besichtigung auch die Einrichtung individualisiert werden kann. In der Folge gehen die beiden Experten zudem darauf ein, wie man den wahren Preise eines Fertighauses richtig kalkuliert.

Hören Sie in der 35. Folge des „Lageberichts“ außerdem,

  • was der Unterschied zwischen einem Ausbauhaus, einem schlüsselfertigen und einem bezugsfertigen Haus ist und welches der Standard bei Fertighäusern ist,
  • worauf man achten muss, um sein Budget zu ermitteln und einzuhalten,
  • was es mit nachhaltigen und gesunden Baustoffen in der Branche auf sich hat.

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