Finanzierbarkeit Wie viel Immobilie kriegt man noch fürs Geld?

Wohnbebauung am Phoenix-See in Dortmund
In Städten wie Dortmund ist Wohneigentum noch vergleichsweise erschwinglich
© IMAGO / Jochen Tack
Seit die Zinsen enorm gestiegen sind, geht dem Immobilienboom die Puste aus. Viele Käufer hoffen auf den großen Preisverfall. Den wird es wahrscheinlich nicht geben. Umso wichtiger ist es jetzt, genau zu rechnen, wo sich ein Hauskauf jetzt noch lohnt
An einer Zahl wird das ganze Missverhältnis des deutschen Immobilienmarkt offenbar: 250.000 bis 350.000 Euro, das ist der Maximalbetrag, den rund 60 Prozent der Kaufwilligen für ein Eigenheim ausgeben wollen. Aber nur 25 Prozent kommen auch mit dieser Summe aus. Stattdessen müssen 75 Prozent aller Hauskäufer erheblich mehr Geld in die Hand nehmen, notgedrungen. Denn für 350.000 Euro bekommt man zwar vieles, aber nur noch sehr selten eine familientaugliche Wohnung in einer deutschen Großstadt. Und schon gar kein Einfamilienhaus mehr. Das kostet heutzutage im Schnitt schon rund 500.000 Euro. Dafür hat der enorme Immobilienboom gesorgt. Jetzt aber dreht sich der Wind am Häusermarkt.

Der Bauzins ist explodiert


Mehr zum Thema



Neueste Artikel