BilderstreckeDas sind die Bundesländer mit der höchsten Grundsteuer

Grundsteuer_Brandenburg
Auch in Brandenburg ist die Grundsteuer gestiegen, jedoch deutlich geringer als im Vergleich zum Nachbarn Mecklenburg-Vorpommern.Pixabay

Wer in Deutschland ein Grundstück besitzt, zahlt Grundsteuer. Vermieter legen die Abgabe über die Nebenkosten auf die Mieter um. Die Höhe der Abgabe ist immer wieder Grund für Verwunderung oder Streit. Denn wie hoch die Grundsteuer ausfällt, kann innerhalb von Nachbarschaften oder gar in derselben Straße variieren. In einem aber sind sich die Gemeinden meist einig: Mehr als die Hälfte von ihnen haben bundesweit in den vergangenen Jahren die Grundsteuer erhöht.

Das geht aus einer Analyse von EY zur Entwicklung der kommunalen Realsteuern hervor. Demnach haben von 2013 bis 2018 rund 58 Prozent der Gemeinden den Grundsteuer-Hebesatz erhöht. Der liegt mittlerweile bei durchschnittlich 378 Punkten. Vor fünf Jahren waren es noch 351 Punkte. Die Folge: „Seit 2013 kletterten die Einnahmen der Kommunen aus der Grundsteuer um 15 Prozent auf zuletzt 14,2 Mrd. Euro“, berichtete EY.

Die Berechnung der Grundsteuer ist kompliziert. Hierfür werden drei Faktoren zugrunde gelegt: Einheitswert, Grundsteuermesszahl und der Hebesatz. Es wird unterschieden zwischen dem Hebesatz A für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft und dem Hebesatz B für die meisten anderen Grundstücke. Die vorliegende Statistik bezieht sich auf den Hebesatz B.

In diesen Bundesländern fällt der Hebesatz für die Grundsteuer am höchsten aus: