WohnenAb aufs Land: Hier lohnt sich ein Umzug finanziell besonders

Aus der Landflucht wird im digitalen Zeitalter die Stadtflucht. Hohe Lebenshaltungskosten und knapper Wohnraum haben schon seit längerer Zeit dafür gesorgt, dass immer mehr Menschen in den Speckgürtel ihrer Metropole ausgewichen sind. Die Corona-Krise verstärkt diesen Trend. Denn der Boom des Homeoffice sorgt auch beim Wohnort für neue Flexibilität. In New York City zeigt sich dieser Trend besonders extrem. Aber auch hierzulande denken dieser Tage viele Städter über einen Wegzug nach.

Stadtflucht in der Corona-Krise

Stepstone hat mal nachgerechnet, wo sich dieser Schritt lohnt und wo nicht. Denn – Stichwort „Speckgürtel“: Nicht immer ist das Umland günstiger als die Metropole. Die Jobplattform hat sich die zehn größten deutschen Städte angeschaut. Die Durchschnittsgehälter und Lebenshaltungskosten (Ausgaben für Wohnen, Essen, Transport und Freizeit) wurden mit den Daten der umgebenden Landkreise verglichen. „Es zeigt sich: Wer auf dem Land wohnt und arbeitet, verdient oft weniger als in der Großstadt. In der Regel bleibt am Ende des Monats jedoch trotzdem mehr Geld übrig, da die Lebenshaltungskosten erschwinglicher sind“, stellten die Experten fest.

Bei dem Vergleich wird also angenommen, dass Betroffene nach dem Umzug auch einen neuen Job in der Nähe des Wohnorts antreten. Wer allerdings im Homeoffice die alte Stelle behält, für den zahlt sich der Wechsel vermutlich deutlich mehr aus.