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Immobilien-Kompass-Karte Aktuelle Preise für Miete und Kauf in Deutschland




Immobilienpreise und Mietspiegel: Magdeburg

Sachsen-Anhalts Hauptstadt hat ein Imageproblem. Ausgerechnet die zweitgrünste Stadt ­Deutschlands gilt als langweilig und trist. Doch es geht bergauf – mit der Wirtschaft und ­dem Immobilienmarkt. Objekte mit Elbblick sind bereits Mangelware. Im Frühjahr erreichte Magdeburg die frohe Kunde: Der Mitteldeutsche Rundfunk schickt die Ermittler seines quotenreichen „Polizeiruf 110“-Krimis in Rente und verlagert den Handlungsort von Halle nach Magdeburg. Bald also wird sich Magdeburg bundesweit im Fernsehen präsentieren. Das könnte helfen, das farblose Image der sachsen-anhaltischen Landeshauptstadt aufzubessern.

Genauso wie das – wichtigere – Signal aus der Wirtschaft: Es geht wieder aufwärts mit dem traditionsreichen Standort. Das jüngste Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft bescheinigt Magdeburg eine besonders dynamische Entwicklung: Platz acht unter den 50 einwohnerstärksten Städten.

Die Arbeitslosenquote ist gesunken, das Jobangebot wächst, beim Zuwachs der Einkommensteuerkraft lässt Magdeburg sogar 48 der 50 Städte hinter sich. Und erstmals seit 14 Jahren konnte Magdeburg 2012 einen ausgeglichenen Haushalt aufstellen. „Das gibt uns mehr Spielraum bei Investitionen“, sagt der städtische Wirtschaftsbeigeordnete Rainer Nitsche. Das Selbstbewusstsein wächst: Die Stadt sucht jetzt in Asien nach Konzernen, die in Magdeburg ihre deutsche Firmenzentrale einrichten wollen, und will so ihren Ruf als Logistikstandort festigen.

Immobilienmakler Rolf Krüger sieht die Wirtschaft als Motor des Immobilienmarkts: „Wer in Magdeburg einen guten Arbeitsplatz findet, will in der Regel auch hier wohnen.“ Und das sind nicht wenige. Täglich kommen fast 47.000 Pendler zur ...

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Immobilien- und Mietpreise in Magdeburg

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Der Immobilienmarkt in Magdeburg

Sachsen-Anhalts Hauptstadt hat ein Imageproblem. Ausgerechnet die zweitgrünste Stadt ­Deutschlands gilt als langweilig und trist. Doch es geht bergauf – mit der Wirtschaft und ­dem Immobilienmarkt. Objekte mit Elbblick sind bereits Mangelware. Im Frühjahr erreichte Magdeburg die frohe Kunde: Der Mitteldeutsche Rundfunk schickt die Ermittler seines quotenreichen „Polizeiruf 110“-Krimis in Rente und verlagert den Handlungsort von Halle nach Magdeburg. Bald also wird sich Magdeburg bundesweit im Fernsehen präsentieren. Das könnte helfen, das farblose Image der sachsen-anhaltischen Landeshauptstadt aufzubessern.

Genauso wie das – wichtigere – Signal aus der Wirtschaft: Es geht wieder aufwärts mit dem traditionsreichen Standort. Das jüngste Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft bescheinigt Magdeburg eine besonders dynamische Entwicklung: Platz acht unter den 50 einwohnerstärksten Städten.

Die Arbeitslosenquote ist gesunken, das Jobangebot wächst, beim Zuwachs der Einkommensteuerkraft lässt Magdeburg sogar 48 der 50 Städte hinter sich. Und erstmals seit 14 Jahren konnte Magdeburg 2012 einen ausgeglichenen Haushalt aufstellen. „Das gibt uns mehr Spielraum bei Investitionen“, sagt der städtische Wirtschaftsbeigeordnete Rainer Nitsche. Das Selbstbewusstsein wächst: Die Stadt sucht jetzt in Asien nach Konzernen, die in Magdeburg ihre deutsche Firmenzentrale einrichten wollen, und will so ihren Ruf als Logistikstandort festigen.


Immobilienmakler Rolf Krüger sieht die Wirtschaft als Motor des Immobilienmarkts: „Wer in Magdeburg einen guten Arbeitsplatz findet, will in der Regel auch hier wohnen.“ Und das sind nicht wenige. Täglich kommen fast 47.000 Pendler zur Arbeit in die Stadt. Alle düsteren Prognosen in Sachen Einwohnerentwicklung wurden widerlegt. Bis 2005 schrumpfte die Zahl der Magdeburger, seitdem ist sie stabil geblieben. Dieses Jahr wird sogar mit einem Plus gerechnet. Mit 232.000 Einwohnern ist Magdeburg die bevölkerungsreichste Stadt Sachsen-Anhalts.

In einfachen und mittleren Lagen macht sich das noch nicht bemerkbar, der Wohnungsleerstand ist hoch, trotz Abriss und Rückbau. Die Preise stagnieren. Ganz anders in den Toplagen. Makler Olaf Kuhn registriert einen Preisanstieg um 15 Prozent innerhalb eines Jahres. Die teuersten Objekte finden sich in Elbnähe, mittlerweile sind dort fast alle Grund­stücke bebaut. Kuhn erwartet, dass jetzt „auch die Preise in den direkt angrenzenden 1-b-Lagen anziehen“ werden.

Auf dem Werder, einer Insel zwischen zwei Elbarmen, ist das bereits zu erkennen. Die Wohnlagen am Ost- und West­ufer (Zollstraße und Oststraße) gehören zu den besten Adressen der Stadt. Dort gibt es nur noch ein ungenutztes bebauungsfähiges Grundstück mit Elbblick. Deshalb steigt jetzt die Nachfrage nach Wohnraum im Inneren des kleinsten Magdeburger Stadtteils.

Auch in anderen Vierteln zieht die Nachfrage an. Für die Reihen- und Doppelhäuser in der denkmalgeschützten Gartenstadt Reform im Magdeburger ­Süden wächst die Zahl der Kaufinter­es­senten stetig. Bisher, so Makler Marcel Stilke, kamen die Immobilien nur selten auf den Markt. Doch mittlerweile ziehen immer mehr Eigentümer einen Verkauf in Betracht, um danach in eine seniorengerechte Wohnung in Zentrumsnähe zu ziehen.

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