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Immobilien-Kompass-Karte Aktuelle Preise für Miete und Kauf in Deutschland




Immobilienpreise und Mietspiegel: Ingolstadt

Audi stellt ein, die Fachhochschule baut an: Ingolstadt brummt.
Der Bedarf an ­hochwertigen Immobilien nimmt zu. Doch nicht jedes
Objekt ist ein Selbstläufer. Frankfurt, Düsseldorf, Paris – zusammen mit solchen Namen möchte Ingolstadt genannt werden. Und tatsächlich muss die Donaustadt trotz ihrer gerade mal 125.000 Einwohner den Vergleich mit Metropolen nicht scheuen. Sie schneidet bei internationalen Wettbewerben meist hervorragend ab. Stolz verweisen die Ingolstädter auf eine europaweite Analyse zur Zukunftsfähigkeit von mehr als 1000 Regionen. Dabei errang die kreisfreie Stadt samt Umland einen beachtlichen dritten Platz – besser waren nur der Landkreis München und Sieger Luxemburg. Die Arbeitslosenquote in Ingolstadt liegt schon seit Längerem unter dem Schnitt deutscher Großstädte: bei 3,0 Prozent im April 2011. Nach wie vor werden an dem Automobilstandort händeringend Facharbeiter und Ingenieure gesucht.


Parallel zum wirtschaftlichen Erfolg wächst der Druck auf den Immobilienmarkt. Wohnraum ist knapp, vor allem in Toplagen wie der Altstadt, dem Westviertel und Gerolfing. „Ingolstadt ist ­absolut Boomtown“, sagt Helmut Grabmann, Ge­schäftsführer von G&P Finanzservice. Doch Angebot und Nachfrage stehen in einem ungünstigen Verhältnis zueinander. Die Gemeinnützige Wohnungsbau-Gesellschaft Ingolstadt (GWG) verzeichnete im vergangenen Jahr 424 Kündigungen – bei 2587 Wohnungsanfragen. Ein Drittel der Bewerber war jünger als 30 Jahre.


Die angespannte Lage macht jedoch nicht jedes Objekt zum Selbstläufer. Käufer wie Kapitalanleger bleiben insbesondere bei Bestandsimmobilien wählerisch. ...

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Immobilien- und Mietpreise in Ingolstadt

Der Immobilienmarkt in Ingolstadt

Audi stellt ein, die Fachhochschule baut an: Ingolstadt brummt.
Der Bedarf an ­hochwertigen Immobilien nimmt zu. Doch nicht jedes
Objekt ist ein Selbstläufer. Frankfurt, Düsseldorf, Paris – zusammen mit solchen Namen möchte Ingolstadt genannt werden. Und tatsächlich muss die Donaustadt trotz ihrer gerade mal 125.000 Einwohner den Vergleich mit Metropolen nicht scheuen. Sie schneidet bei internationalen Wettbewerben meist hervorragend ab. Stolz verweisen die Ingolstädter auf eine europaweite Analyse zur Zukunftsfähigkeit von mehr als 1000 Regionen. Dabei errang die kreisfreie Stadt samt Umland einen beachtlichen dritten Platz – besser waren nur der Landkreis München und Sieger Luxemburg. Die Arbeitslosenquote in Ingolstadt liegt schon seit Längerem unter dem Schnitt deutscher Großstädte: bei 3,0 Prozent im April 2011. Nach wie vor werden an dem Automobilstandort händeringend Facharbeiter und Ingenieure gesucht.


Parallel zum wirtschaftlichen Erfolg wächst der Druck auf den Immobilienmarkt. Wohnraum ist knapp, vor allem in Toplagen wie der Altstadt, dem Westviertel und Gerolfing. „Ingolstadt ist ­absolut Boomtown“, sagt Helmut Grabmann, Ge­schäftsführer von G&P Finanzservice. Doch Angebot und Nachfrage stehen in einem ungünstigen Verhältnis zueinander. Die Gemeinnützige Wohnungsbau-Gesellschaft Ingolstadt (GWG) verzeichnete im vergangenen Jahr 424 Kündigungen – bei 2587 Wohnungsanfragen. Ein Drittel der Bewerber war jünger als 30 Jahre.



Die angespannte Lage macht jedoch nicht jedes Objekt zum Selbstläufer. Käufer wie Kapitalanleger bleiben insbesondere bei Bestandsimmobilien wählerisch. Für Wohnungen und Häuser, die älter als zehn Jahre sind, werden Preisabschläge fällig. Auch die Lage ist den Interessenten wichtig. In einfachen Gegenden wie dem Piusviertel oder außerhalb in Mailing und Feldkirchen stagnieren die Preise. Mieter zahlen dort in Bestandsimmobilien maximal 7 Euro pro Quadratmeter.
Völlig anders sieht es in den intensiv nachgefragten, zentrumsnahen Vierteln aus. Spürbare Entlastung sollen hier ­diverse Neubauprojekte bringen, die sich zum Teil aber noch im Planungsstadium befinden. Auf dem Areal der Pionier­kaserne in Ingolstadts Süden entstehen einige Hundert Wohnungen. Private Investoren haben die Gebäude und Grundstücke auf dem rund sechs Hektar großen Areal an der Manchinger Straße übernommen. Die Objekte werden voraussichtlich Ende 2011 in den Angebots­listen der Makler auftauchen. Als künftige Bewohner des Quartiers entlang der Hauptverkehrsader wünschen sich die Planer Studenten, Familien und Senioren. Käufer müssen für die Neubauwohnungen rund 2400 Euro pro Quadratmeter bezahlen – so viel wie in vergleichbaren mittleren Wohnlagen. Der Durchschnittspreis für Neubauwohnungen liegt in Ingolstadt bei 2800 Euro.


Auch an der Münchner Straße südlich der Donau wird gebaut. Wo früher das sogenannte Ingo-Center stand, will die GWG rund 100 Wohnungen errichten. Weitere 30 entstehen auf dem einstigen Viehmarktplatz im Baugebiet Regensburger Straße. Ebenfalls unter Federführung der GWG wird hier inzwischen der dritte Bauabschnitt in Angriff genommen. Im Nordosten ersteigerte ein Investor das Gelände der Textilfabrik Bäumler und will dort vor allem Wohnhäuser bauen. Und in der Altstadt sollen auf einem ehemaligen Firmengelände ebenfalls meh­rere Dutzend Wohnungen entstehen.


Ein weiteres Projekt musste aufge­geben werden. Bis vor Kurzem ruhten die Hoffnungen der Lokalpolitiker noch auf dem früheren Raffineriegelände der Bayernoil. Doch im Februar wurde klar, die Bodenverunreinigungen sind gravierender als bislang angenommen. Eine Wohnbebauung steht darum nicht mehr zur Debatte.


Ingolstadts Oberbürgermeister Alfred Lehmann bleibt trotzdem gelassen: „Für die nächsten Jahre haben wir genügend Grundstücke.“ Viele Makler teilen seine Einschätzung, sehen allerdings keine Entspannung auf dem Mietwohnungsmarkt. „Die Angebote bleiben knapp, und in den meisten Vierteln ist mit einer Preissteigerung um die fünf Prozent zu rechnen“, sagt Thomas Kral vom Immobilienmakler Planethome. Der Ausbau der Hochschule für angewandte Wissenschaften würde die Situation verschärfen. Bis 2014 soll die Zahl der Studienplätze von rund 3500 auf 4700 steigen.


Vor den Studenten kommen die Ingenieure: Nachdem Audi 2010 mehrfach Teile der Beschäftigten in Kurzarbeit schicken musste, plant die VW-Tochter mittlerweile Rekordinvestitionen von mehr als 11 Mrd. Euro. Davon wird auch das Ingolstädter Stammwerk profitieren. Außerdem dürfte die Mehrheit der für 2011 angekündigten 1200 Neueinstellungen auf das Werk in der Donaustadt entfallen. Dabei handelt es sich um Jobs in den ­Bereichen Leichtbau und Elektromobi­lität – attraktive Arbeitsplätze für hoch qualifizierte Ingenieure.
Die Verlagerung des EADS-Standorts von Ottobrunn bei München nach Manching nahe Ingolstadt hat sich dagegen auf dem Immobilienmarkt bislang kaum bemerkbar gemacht. Vor allem Mitarbeiter mit Familien pendeln lieber, als umzuziehen. Die Lage von Ingolstadt begünstigt das: München ist über die A 9 ebenso schnell zu erreichen wie Nürnberg, Regensburg und Augsburg. Der ­Anschluss an die ICE-Trasse zwischen Nürnberg und München hat die Anbindung Ingolstadts weiter verbessert. Zum Flughafen der bayerischen Landeshauptstadt gelangt man von der Donau mitunter sogar schneller als von der Isar.


Dennoch rechnen Immobilienprofis auch langfristig mit zunehmendem Druck auf den Markt, vor allem im Süden. Dort, bei Manching, soll ein großes Technologiezentrum entstehen. Die Rede ist von 2000 neuen Arbeitsplätzen.

Westviertel

Die besten Wohnlagen in Ingolstadt - Westviertel

Zu den begehrtesten Ecken der Stadt zählt auch das Westviertel. „Dort will ­jeder hin“, sagt Jochen Czap von Concilio-Immobilien. In dem Quartier, dessen Kern sich zwischen Degenhart-, Gerol­finger und Neuburger Straße befindet und dessen Ausläufer südlich bis zu den Donauauen reichen, ist Wohnraum knapp. Frei werdende Objekte bleiben nicht lange in der Obhut der Makler.


Einfamilienhäuser kosten im Westviertel bis zu 1,2 Mio. Euro. Für eine Eigentumswohnung zahlen Käufer Quadratmeterpreise zwischen 2800 und 3500 Euro, Mieter bis zu 12 Euro. Ein weiterer Preisanstieg ist absehbar – spätestens, wenn bald die letzten freien Flächen, ­etwa auf dem Gelände des ehemaligen Forts Haslang oder am Hochwasserdamm, bebaut sind.

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