ImmobilienpreiseCapital Immobilien-Kompass: Methodik

Die Wohnlagenkarte wird vom iib Dr. Hettenbach Institut (iib-Institut) erstellt. Die Einordnung in fünf Lagequalitäten erfolgt nach einem dreistufigen Verfahren:

1. Preise und Demographie

Zunächst werden für jedes Wohnquartier anhand von Marktinformationen und soziodemographischen Daten sogenannte Preislagen ermittelt. Dabei fließen vier Faktoren ein:

  • die Immobilienpreise,
  • die Arbeitslosenquote,
  • das Einkommen der Anwohner,
  • der Wohnwert (anhand von Typ- und Baujahrklassen).

Diese Daten gehen mit insgesamt 30 Prozent in die Gesamtwertung ein.

2. Infrastruktur

Danach prüft das iib-Institut jede Preislage anhand von Luftbildern und Vorort-Bewertungen. Berücksichtigt werden Faktoren wie Verkehrsanbindung, Einkaufsmöglichkeiten, Schule oder Grünflächen sowie die Gebäudestruktur. Auch diese Informationen fließen mit 30 Prozent ins Gesamtergebnis ein.

Auf der Website wohnlagenkarte.de können Nutzer Kommentare zu Bewertungen abgeben, die vom iib-Team geprüft werden. Erscheinen Einwände plausibel, tragen sie mit 40 Prozent zur Gesamtwertung bei.

3. Besondere Lagen

Gesondert bewertet werden Unikatlagen wie ein historischer Altstadtkern oder eine exponierte Wasserlage. In solchen Fällen wird die vorhergehende Bewertung aus Qualifizierungsstufe 1 bis 3 nur mit 35 Prozent gewichtet und die Unikatbewertung mit 65 Prozent.