VersicherungTipps fürs Risikomanagement

#1 Außensicht einnehmen

Für eine realistische Einschätzung bedrohlicher Ereignisse hilft es, eine Außensicht einzunehmen. Also nicht zu fragen: „Wie gut kann ich mir einen Flugzeugabsturz vorstellen?“, sondern: „Wie viele Flugzeuge fliegen eigentlich – und wie oft kommt eine Absturznachricht?“

#2 Vorsicht vor Selbstüberschätzung

Viele Risiken wie ein Brand können jeden treffen. Man sollte den eigenen Einfluss und die eigene Vorhersagekraft nicht überschätzen. Unglücke treffen eben nicht immer nur die anderen.

#3 Angst vor Zahlen überwinden

Zur besseren Einschätzung von Wahrscheinlichkeiten sollte man seine Abneigung gegen Zahlen überwinden. Einen spielerischen Einstieg bietet die Website: kenn-dein-risiko.de.

#4 Banalitäten nicht versichern

Versichert werden sollten elementare Gefahren wie dauerhafter Verdienstausfall oder ein ruinöses Hochwasser. Bei allem, was man selbst schultern kann, wie dem Ersatz für das geklaute Handy, kann man die Police sparen.

#5 Selbstbeteiligung lohnt oft

Versicherungsschutz mit Selbstbeteiligung lohnt sich für Kunden sehr häufig, wenn die Prämien deutlich sinken. Man spart in der Regel insgesamt, muss im Schadenfall allerdings auch einen Teil selbst beisteuern.

Hier geht es zu einem Interview mit dem Verhaltensökonom Horst Müller-Peters: „Wir unterschätzen alltägliche Gefahren“