BargeldIn diesen neun Schritten entstehen Euro-Scheine

Der Euro feiert in diesem Jahr 20. Geburtstag. Am 1. Januar 1999 wurde die Gemeinschaftswährung als Buchgeld eingeführt. Drei Jahre später hielten die Bürger den Euro erstmals in den Händen.

Die Euro-Scheine sehen mittlerweile anders aus. Denn im Wettlauf gegen Fälscher rüsten die Europäische Zentralbank und die nationalen Zentralbanken regelmäßig auf. Am 28. Mai 2019 wurden die neuen 100-Euro- und 200-Euro-Banknoten ausgegeben. Damit sind die letzten Scheine aus der sogenannten Europa-Serie, der zweiten Euro-Banknotenserie, im Umlauf. Den Anfang hatten im Mai 2013 die 5-, 10- und 20-Euro-Banknoten gemacht. Im Frühjahr 2017 folgte der neue 50-Euro-Schein. Die 500-Euro-Banknote gibt es nicht mehr.

Insbesondere die Deutschen lieben ihr Bargeld. Während andere Nationen überwiegend auf Kreditkarte oder digitale Zahldienste setzen, gilt für die meisten Bundesbürger das Motto: Nur Bares ist Wahres. Traditionell mögen es die Euro-Zentralbanken auch beim Erscheinungsbild der Scheine. Plastik wie beim Pfund Sterling? Das bleibt den Euro-Bürgern erspart.

Aber woraus bestehen Euro-Scheine eigentlich? Wie kommen die Sicherheitsmerkmale in die Banknoten, woran erkennt man Euros „Made in Germany“ und was kostet die Herstellung der Scheine?