SparenDen kleinen und großen Geldfressern auf der Spur

Symbolbild SparenBild von 3D Animation Production Company auf Pixabay

Mark  Zuckerberg und Steve Jobs haben etwas gemeinsam: Die zwei Ikonen der amerikanischen Technologieszene haben nicht nur erfolgreich Firmen gegründet und sind mit Apple und Facebook zu Milliardären geworden, sondern auch im Privatleben teilen sie einen Spleen: Beide haben – beziehungsweise hatten – ein Faible für sehr übersichtliche Kleiderschränke. Steve Jobs sah man eigentlich nur in schwarzen Rollkragenpullovern. Und Mark Zuckerberg hat nur ein Dutzend grauer T-Shirts im Schrank und genauso viele graue Hoodies. Warum?

Warum besitzt jemand mit Millionen auf dem Konto so wenige und unspektakuläre Klamotten, dass er jeden Tag gleich aussieht? Die Stars des Silicon Valley wollten damit vor allem Entscheidungen minimieren, sagen sie selbst. Denn wer morgens nicht überlegen muss, was er anzieht, hat den Kopf frei für andere Dinge, fürs Wesentliche. Sicher waren oder sind sie aber auch Bekleidungsminimalisten, weil ihnen Mode einfach nicht wichtig ist. Im Falle von Steve Jobs kommt sicher noch dazu, dass er auch ein zutiefst sparsamer Mensch war, wie wir inzwischen wissen. Er soll sogar seine Autos stets nur ein halbes Jahr gefahren sein, um so die Kosten fürs Nummernschild zu sparen, heißt es.

Was wir davon für unseren eigenen Umgang mit Geld lernen können? Viel. Auch ohne gleich zum Minimalisten oder Geizkragen werden, könnten wir ja mal darüber nachdenken, an welchen Stellen wir Geld ausgeben – und wo oder wann wir es uns eventuell sparen könnten. Das entscheidende Geld ist nämlich das, was wir nicht ausgeben. „Reich wird man nicht durch das Geld, das man verdient, sondern durch das, was man nicht ausgibt“, sagte schon Automobilkönig Henry Ford.

Irgendeinen Grund zum Kaufen und Konsumieren finden wir immer

Es geht dabei wohlgemerkt nicht um den großen Verzicht. Sondern darum, Dinge zu reduzieren, die uns gar nichts bringen. Unnötige Gebühren zum Beispiel, hohe Extrakosten für Dinge, die wir woanders billiger bekommen könnten oder Ausgaben für Gegenstände, die uns im Grunde gar nichts wert sind. Und ein paar solcher Ausgaben hat jeder von uns.

Das  Phänomen ist nämlich: Je mehr wir verdienen – desto mehr geben wir normalerweise auch aus. Entweder unbedacht nach dem Motto „warum soll ich auf jeden Euro achten, ich hab´s ja?“ Oder auch ganz bewusst, denn irgendeinen Grund zum Kaufen und Konsumieren finden wir immer, wenn genug Geld da ist. Aber … haben wir auch wirklich immer etwas davon? Für Steve Jobs und Mark Zuckerberg sind (oder waren) zumindest teure Designerklamotten und edle Anzüge überflüssig. Ihnen brächten sie keinen Zusatznutzen. Und ganz sicher geben auch Sie regelmäßig Geld für etwas aus, dass Sie gar nicht zufriedener macht. Wetten?

Wenn bei Ihnen am Monatsende nichts übrigbleibt, dann beobachten Sie Ihr Konto und Haushaltsbuch mal ganz genau. Und zwar mindestens zwei oder drei Monate lang. Denn wenn Sie immer wieder in den Minusbereich rutschen und in den Dispokredit, dann kostet sie das verdammt viel Geld. Auch wenn oft nur kleine Sollzinsbeträge auf dem Kontoauszug stehen, aber die läppern sich. Deshalb haben wir hier ein paar wertvolle Tipps, wie Sie geheime Geldfresser entlarven.