Staatsanleihen Bundesanleihen: Vorsicht trotz zwei Prozent Rendite

Das große Euro-Symbol am Rande des Frankfurter Bankenviertels wird von den Straßenlaternen beleuchtet
Wer in Staatsanleihen investieren will, sollte noch Geduld aufbringen und auf ein Signal der EZB warten
© picture alliance/dpa | Frank Rumpenhorst
Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen ist erstmals seit elf Jahren wieder über zwei Prozent gestiegen. Das sieht verlockend aus, doch Anlegerinnen und Anleger sollten beim Einstieg geduldig sein und auf das richtige Signal der EZB achten

Es könnte ein Wendepunkt für den europäischen Anleihemarkt gewesen sein: Im Juli floss in Europa beheimateten Anleihefonds erstmals in diesem Jahr wieder netto Geld zu. Auf eine Summe von rund 10 Mrd. Euro kommt die Fondsratingagentur Morningstar in einer Analyse. Gefragt waren bei den langfristig orientierten Investoren insbesondere Produkte, die auf in Euro lautende Unternehmensanleihen, auf Dollar lautende globale Anleihen sowie in auf Hartwährungen (Dollar, Euro, Pfund, Yen) lautende Schwellenländerbonds investieren. Der jahrelang am Tropf der Notenbanken hängende Anleihemarkt ist offenbar zurück.

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