FintechDer unbemerkte Boom der Steuer-Apps

Mit Taxfix und Steuerbot soll die Steuererklärung auf dem Smartphone erledigt werdenUnsplash/Gabriella Clare Marino

Einige wenige Fintechs haben in den vergangenen Monaten fast alle Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Vor allem die Neobroker stehen als große Gewinner da, die Kundenzahlen von Anlage-Apps wie Trade Republic sind im Aktienhype regelrecht explodiert. Doch es gibt noch ein weiteres Fintech-Segment, das durch die Decke gegangen ist: Steuererklärungs-Apps. Taxfix, der führende Anbieter, war laut einer Erhebung von Sifted hinter Paypal die am meisten heruntergeladene Fintech-App in Deutschland – noch vor Trade Republic.

Ein Effekt befeuert das Wachstum besonders: Millionen Deutsche müssen erstmals in ihrem Leben eine Steuererklärung abgeben – nämlich diejenigen, die 2020 in Kurzarbeit waren. Es könnte der wichtige Zeitpunkt sein, um Neukunden zu gewinnen, die sonst nie an das Thema gedacht hätten. Abgesehen von Taxfix gibt es Digital-Anbieter wie Steuerbot, Smartsteuer oder Wundertax.

Das Berliner Start-up Taxfix erkannte seine Chance und warb mit einer kostenlosen Steuererklärung für Kurzarbeiter, eine Marketingaktion mit viel Resonanz. Die Konkurrenz musste nachziehen. Sofort stellt sich die Frage: Wie nachhaltig ist dieser Hype?

Die komplette Geschichte lesen Sie heute auf Finance Forward, dem Finanzportal von Capital und OMR. Für den täglichen Newsletter können Sie sich hier anmelden.