Ihr Geld7 einfache Schnäppchen-Tipps

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#1 Preise beobachten

Im Online-Handel sind Preise nicht in Stein gemeißelt. Das gilt insbesondere für Amazon. Was heute 100 Euro kostet, ist morgen vielleicht plötzlich 40 Prozent günstiger – oder teurer. Wenn eine Anschaffung nicht eilt, lohnt es sich, den Artikel im Auge zu behalten. Legen Sie im Browser ein Lesezeichen an oder setzen Sie den Artikel auf Ihren Wunschzettel. Schauen Sie regelmäßig nach, gern zu unterschiedlichen Tageszeiten und an anderen Wochentagen. Tragen Sie in der Kommentarfunktion bei Amazon den Ursprungspreis ein. Auf diese Weise können Sie sicher sein, wenn ein echtes Schnäppchen auftaucht.

#2 Anschaffungen planen

Die eben genannte Strategie funktioniert besonders gut für saisonale Anschaffungen. Winterstiefel im Sommer kaufen? Darauf kommen Menschen normalerweise nicht und entsprechend günstig sind diese Artikel bei niedriger Nachfrage. Zudem kann man sich hier mit dem Kauf wirklich Zeit lassen. Auf den Wunschzettel kommen gern auch frühzeitig Geschenkideen für Weihnachten und Geburtstage. Seien Sie sich aber sicher, dass das Präsent nicht umgetauscht werden muss.

#3 Vergleichen

Gesundes Misstrauen ist bei der Schnäppchenjagd eine gute Angewohnheit. Was, das Waschmittel ist 60 Prozent günstiger? Das mag faktisch stimmen. Aber nicht selten werden bei solchen Werbeversprechen unverbindliche Preisempfehlungen der Hersteller zugrunde gelegt, die eh kein Händler verlangt. Ein kurzer Online-Vergleich ist ratsam, ehe man bei einem vermeintlichen Schnäppchen zuschlägt.

#4 Sales in den Kalender

Black Friday, Cyber Monday, Glamour Shopping-Week, Amazon Prime Day: Das Jahr ist mittlerweile übersäht von festen Rabattaktionen. Vor allem bei großen Investitionen ist es ratsam, sich die Daten im Kalender zu notieren. Denn hier ist oft Schnelligkeit gefragt, um das gewünschte Produkt zu ergattern. Nutzen Sie die Zeit, um die besten Produkte samt Preismargen zu recherchieren. Mit diesem Wunschzettel geht es dann gut gerüstet in den nächsten Riesen-Sale.

#5 Rabattcodes

Rabattcodes sind für Schnäppchenjäger ein Hauptgewinn. Mit ihrer Hilfe verringern sich Preise im virtuellen Warenkorb wie von Zauberhand um 10, 15 oder gar 30 Prozent. Viele Wege führen zum Rabattcode. Oft werden sie von Online-Händlern selbst gepostet. Manche Codes gibt es für Newsletter-Abonnenten oder Neukunden, andere lassen sich exklusiv über Vergleichsportale einlösen.

#6 Versandkosten sparen

Outlet-Seiten bieten teils spektakuläre Preisnachlässe. Manchmal ist der Haken dabei, dass Versand und/oder Retouren nicht gratis sind. Letzteres kann bei einem großen Paket schnell teuer werden. Allerdings lohnt sich die Mehrausgabe womöglich angesichts der großen Preisnachlässe. Ebenfalls günstig: Mit Paypal bezahlen. Der Bezahldienst erstattet Kunden unter bestimmten Bedingungen die Kosten von Retouren.

#7 Wollen Sie das wirklich?

Schnäppchenjagd endet schnell im Shopping-Kater. Am Ende hat man zwar viel gespart, sitzt jetzt aber auf einem Haufen von Sachen, die man im Grunde nicht braucht. Da wird der Sale zum Anti-Spar-Programm. Es ist nur natürlich, dass im Eifer des Gefechts Adrenalin und Endorphine den Körper fluten. Gerade deshalb gilt es aber, einen kühlen Kopf zu bewahren. Im Zweifel wird immer eine Nacht über den Einkauf geschlafen. Das kann zwar dazu führen, dass das Schnäppchen einem entwischt. Aber das ist in den seltensten Fällen ein Beinbruch.