Ferien-Kompass Türkei Türkische Küste

Die besten Wohnlagen für Ferienimmobilien in Türkische Küste

Das Land schwelgt in einem Wirtschaftsboom, der auch die Küste erreicht hat. Selbst Investoren wie Nicolas Berggruen steigen ein. Wer günstig kaufen will, sollte sich beeilen. Hoch oben über dem kleinen Ort Gündogan am Ägäischen Meer hat man alles im Blick – das historische, mondäne Bodrum im Süden mit den charakteristischen weißen Häusern, die Kreuzritterburg von St. Peter, die vor dem Hafen liegt, vor allem aber die Hotspots des neuen Luxus.

In Yalikavak, auf der exklusiven Bodrum-Halbinsel, hat US-Investor Nicolas Berggruen nach Plänen von Stararchitekt Richard Meier 23 weiße Villen errichten lassen. Berggruens Preisvorstellung: rund 2 Mio. Euro pro Immobilie. Direkt am Wasser mit Blick auf die historische Altstadt von Bodrum ein weiteres Luxus-Ensemble. Dort hat der türkische Stararchitekt Emre Arolat seine Handschrift hinterlassen. Er lieferte die Pläne für 21 luxuriös-puristische Anwesen, die der Bauträger Vicem Bodrum Yalilari realisieren ließ. Preis pro Objekt: 2,5 Mio. Euro und mehr.

Willkommen im Wirtschaftswunderland Türkei. Die Nation zwischen Bosporus und Orient zeigt den europäischen Nachbarn, was Boom ist. Die Wachstumsraten, die die Türkei in den vergangenen Jahren unter Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan vorgelegt hat, sind nicht nur angesichts von Euro-Krise und Schuldenmisere auf dem Rest des Kontinents beachtlich. Das einstige Bild des Landes – marode und rückständig – ist längst überholt, auch in Sachen Ferienimmobilien.

Selbst im einstigen Discount-Küstenstreifen geht der Trend mittlerweile Richtung Qualität und Luxus. Ob an der Ägäis, der lykischen Küste oder eben der türkischen Riviera: Internationale Investmentfonds haben Toplagen am Meer erworben und errichten dort exklusive Wohnanlagen.

Der neue Wohlstand und die große Nachfrage ließen die Preise im Vergleich zum Vorjahr weiter steigen. Trotzdem fällt die Prognose für die kommenden zwölf Monate weniger optimistisch aus als noch 2011. Erste Ökonomen und Makler fürchten eine Überhitzung des Marktes. Manche warnen sogar vor dem Platzen der türkischen Immobilienblase – insbesondere dann, wenn der Euro-Raum in eine tiefe Rezession fallen sollte.

capital.de, 31.01.2017
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