Die besten Wohnlagen für Ferienimmobilien in Türkei

Das Bild von der Türkei, das viele noch im Kopf haben – rückständig, unterentwickelt, marode – ist längst überholt. Auch in Sachen Ferienimmobilien, denn der Wohlstand erreicht mehr und mehr auch die Küste. \r\n\r\nSicher: Die Ferienwohnung für unter 50.000 gibt es in der Türkei auch heute noch und der Markt bietet weiterhin das, was die meisten bislang in dem Land gesucht haben: Objekte in guter Lage und guter Qualität zu günstigen Preisen. Vor allem an der türkischen Riviera im Süden des Landes, wohin inzwischen viele preisbewusste Deutsche ihren Altersruhesitz verlegt und wo sich noch mehr Bundesbürger ein Zweitdomizil zugelegt haben. Doch selbst im einstigen Discount-Küstenstreifen geht der Trend Richtung Qualität und Luxus. Ob an der Ägäis, der lykischen Küste oder der türkischen Riviera: Viele internationale Investmentfonds haben Toplagen am Meer erworben und errichten Luxuswohnanlagen. \r\n\r\nGrundsätzlich ist es für Deutsche kein Problem, eine Immobilie in der Türkei zu erstehen. Allerdings muss jeder Grunderwerb durch Ausländer der jeweils zuständigen Militärbehörde gemeldet und von ihr genehmigt werden. Ein Prozedere, das Monate dauern kann. Die Anmeldung sowie die anschließende Übertragung der Eigentumsrechte im Grundbuch nehmen in der Türkei die Makler vor. Zuvor wird ein Kaufvorvertrag geschlossen, der direkt beim Grundbuchamt, der Tapu-Behörde, besiegelt wird. Üblicherweise ist dabei eine Anzahlung von mehreren Tausend Euro fällig. Außerdem fallen Dolmetscher- und Schreibgebühren an.\r\n\r\nDie Nebenerwerbskosten sind geringer als in Deutschland. Die Grunderwerbssteuer beträgt drei Prozent des im Grundbuch deklarierten Wertes. Die Maklergebühr von insgesamt sechs Prozent teilen sich Käufer und Verkäufer je zur Hälfte. Hinzu kommen Gebühren für die Kaufgenehmigung durch die Militärbehörde, den Grundbucheintrag und die Prüfung der Eigentumsverhältnisse sowie des Kaufvertrags durch einen Anwalt. Die jährliche Grundsteuer beträgt 0,1 Prozent des im Tapu deklarierten Immobilienwertes. Erdbebenversicherungen sind Pflicht in der Türkei und schlagen mit 70 Euro jährlich zu Buche.

capital.de, 31.01.2017
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