Die besten Wohnlagen für Ferienimmobilien in Sollér

Das Tal von Sollér war lange Zeit ein Geheimtipp unter Mallorcatouristen. Die ungewöhnlich wasserreiche Gegend ist Anbaugebiet für Oliven- und Mandelbäume. Die vielen Zitronen- und Orangenbäume sind der Grund dafür, dass die Gegend auch „goldenes Tal“ genannt wird. Die Treppen im Ort, das liebevoll als „Schmuckkästchen“ bezeichnet wird, gehören zu den meistfotografierten Postkartenmotiven der Insel. Makler Gerhard Maurer von Casas Mallorca vermittelt seit 17 Jahren Immobilien in der Gegend und musste schon Kaufwillige enttäuschen, die auf eine günstige Kaufgelegenheit hofften. „Hier standen schon Leute, die aus Andratx gekommen sind, weil sie dachten, hier sei es billiger“, sagt er, „dann stellten sie fest, dass die Grundstücke noch teurer sind.“

Das liegt auch an neuen spanischen Gesetzen, die vorschreiben: Gebäude außerhalb von Städten dürfen nur auf Grundstücken von mindestens 5000 Quadratmetern errichtet werden. „Davon gibt es kaum noch welche in der Gegend“, so Maurer. „Und der Ortskern ist weitestgehend bebaut.“

Der Quadratmeterpreis für Toplagen liegt derzeit bei 3000 bis 3500 Euro pro Quadratmeter, sagt Maurer. „Ich hatte einen einzigen Fall einer exklusiv gestalteten Villa, die ich für 7500 Euro pro Quadratmeter verkauft habe, sagt Maurer. „Aber solche Angebot kann man an einer Hand abzählen. In Einzelfällen gebe es Notverkäufe, bei denen Preisabschläge von 15 bis 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr möglich seien. „Aber insgesamt haben wir Stagnation auf hohem Niveau“, so der Inselmakler.

capital.de, 31.01.2017
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