Die besten Wohnlagen für Ferienimmobilien in Palma

Wer nahe am Meer wohnen will, aber auf städtisches Flair nicht verzichten möchte, kommt nach Palma. Keine 20 Minuten dauert die Fahrt vom Flughafen in die Inselhauptstadt, wo den Besucher ein gewaltiges Angebot an Museen, Galerien, Restaurants und Cafés empfängt.

Das Viertel Santa Catalina wird immer beliebter und gilt wahlweise bereits als „Soho“ oder „Montmartre“ von Palma. Weil das Angebot an Immobilien begrenzt ist und es viele Interessenten gibt, steigen hier die Preise, vor allem rund um den Passeig d’Alt de la Muralla in der Altstadt, nahe Palmas Wahrzeichen, der Kathedrale Sa Seu. Bis zu 9000 Euro kostet der Quadratmeter. „Schnäppchen gibt es in guten Lagen nicht“, sagt Terence Panton vom lokalen Engel & Völkers-Büro. Lediglich bei Objekten in schlechteren Lagen erwartet er noch Preisabschläge. Das bedeutet in Palma häufig: Wohnungen ohne Meerblick, Terrasse oder Balkon. „Da könnten die Preise noch bis zu zehn Prozent fallen“, so Panton. Auch deshalb gibt es zunehmend Mietangebote in Palma. „Viele Hausbesitzer überbrücken so die Zeit, bis sie einen Käufer finden.“

Aber auch die Suche nach Käufern für die historischen Stadtpaläste dauert oft länger, obwohl diese Immobilien rar gesät sind. Aber bei Kaufpreisen bis zu 5,8 Mio. Euro, muss alles stimmen – in Palma aber muss man sich als Käufer mit einer Besonderheit der mallorquinischen Architektur abfinden: Früher bauten reiche Mallorquiner nur die Erdgeschosse prachtvoll aus. „Dort war es kühler, aber natürlich auch dunkler“, sagt Panton. Rustikale Fliesen-Einrichtungen sucht man in den helleren oberen Stockwerke meist vergebens. „Wer mehrere Millionen Euro investieren kann, sucht daher oft gleich eine Finca“, weiß Panton.

capital.de, 31.01.2017
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