Die besten Wohnlagen für Ferienimmobilien in Chiclana de la Frontera

Die Urlauber an der Costa de la Luz mögen Glamour subtiler als anderswo, sagt Maklerin Araceli Martín aus Chiclana: „Zu uns kommen die Leute, wenn sie mit der Costa Blanca und der Costa del Sol durch sind – und bleiben dann auch.“ Prima Geld loswerden kann man auch hier. Die Stadt ist gepflegt, schicke Geschäfte laden zum Bummeln ein. Nur der Immobilienmarkt hat sich noch nicht erholt, bietet daher noch Anlagechancen. Man wohnt vorzugsweise in den noblen Einfamilienhäusern mit weitläufigen Grundstücken hinter dem acht Kilometer langen Strand La Barrosa – und zwar bis in die hinteren Reihen. Die Preise für die Objekte sind aber auch gesunken und dürften es angesichts zahlreicher „se vende“-Schilder auch weiterhin tun. Auch im schicken Vorort Novo Sancti Petri stehen viele von Golf-Greens umgebene Luxusapartments zum Verkauf – zu weiter fallenden Preisen. Außerhalb der Hauptsaison und fern ab der Hotelressorts gleicht der Vorort in manchen Straßenzügen einer schmucken Geisterstadt. Den riesigen Parkplatz eines nagelneuen Supermarktes teilen sich zu Beginn der Hauptsaison nur eine Handvoll Autos. Dafür ist im acht Kilometer vom Strand entfernten Zentrum der Stadt immer etwas los. Unterwegs begegnet man auffällig vielen Joggern und Fahrradfahrern. Die Stadt hat viel in die in Spanien sonst seltenen Fahrradwege investiert, und der kalte Atlantikwind peitscht hier seltener und mit weniger Kraft über das Land als weiter östlich die Küste hinunter.
capital.de, 31.01.2017
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