Die besten Wohnlagen für Ferienimmobilien in Costa de la Luz

An der Costa de la Luz müssen Verkäufer umdenken. Der Mittelstand, der die Krise letztlich schultern müsse, sei als Kundschaft weggebrochen, sagt Jesús Muñoz, Makler aus Zahara de los Atunes. „Es ist einfacher, ein Haus für 700.000 Euro zu verkaufen als für 180.000 Euro.“
Die Preise im oberen und mittleren Marktsegment seien nach Einbrüchen von bis zu 40 Prozent wieder da, wo sie hingehörten. Dennoch könne sich so mancher Verkäufer immer noch nicht damit abfinden, dass der Nachbar für dieselbe Wohnung vor ein paar Jahren das Doppelte herausschlagen konnte. Muñoz: „Das ist ein psychologischer Prozess.“

Der dürfte sich noch ein wenig hinziehen, da die Krise an Spaniens südlicher und touristisch vergleichsweise wenig ­erschlossener Atlantikküste erst mit fast zweijähriger Verspätung eintraf. Der Hausverkauf ist fast komplett zum Erliegen gekommen, etwa im Surfer- und Kiterparadies Tarifa. Die örtlichen Makler haben sich ins Vermietungsgeschäft gestürzt, das dank Stammgästen, Sportlern und Individualtouristen auch jetzt für Einnahmen sorgt.

Verkaufsangebote gibt es zurzeit in Chiclana de la Frontera und dessen Nobel­vorort Novo Sancti Petri. In direkter Nachbarschaft von Hotelresorts und Golfplätzen stehen Dutzende Apartments zum Verkauf – zu überschaubar luxuriösen Preisen ab 150.000 Euro.

capital.de, 31.01.2017
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