Die besten Wohnlagen für Ferienimmobilien in Jávea

Jávea wurde einst zum Schutz vor Piratenangriffen hoch über der 20 Kilometer breiten Bucht gegründet. Die einst von Stadtmauern umgebene Altstadt zeugt von dieser Zeit. Heute konzentriert sich der Tourismus an der 20 Kilometer langen Küste, an der sich Sand- und Steinstrände und kleine Buchten abwechseln. Die Bevölkerungszahl von etwa 30.000 steigt im Sommer auf 150.000 an.

Langzeiturlauber haben sich schon früh oberhalb der spektakulären Steilküsten niedergelassen und genießen in Vierteln wie „El Balcón al mar“ einen fantastischen Ausblick. Auch die Gegend oberhalb des Bilderbuch-Strands Granadella ist bei Ausländern beliebt.

Im vergangenen Jahr seien Franzosen und Deutsche die aktivsten Kunden gewesen, sagt Peter Schnatz vom örtlichen Engel & Völkers-Büro. Die Engländer, die häufig noch Immobilienkredite abbezahlen müssen, seien durch die Krise als Käufer ebenso weggefallen wie die Spanier. „Wir haben keine Kunden mehr, die Finanzierung brauchen.“

Die Preise, die in den vergangenen Jahren gefallen seien, hätten sich inzwischen gefangen – wenn auch nur in den Toplagen. Durch die Euro-Krise wachse das Vertrauen in Immobilien wieder: „Auch wenn wir in ein paar Jahren in D-Mark, Peseta oder Drachme zahlen – das Haus bleibt“, so Schnatz.

capital.de, 31.01.2017
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