Die besten Wohnlagen für Ferienimmobilien in Maremma

Reizvolle Landschaft, glasklares Wasser, kilometerlanger Sandstrand, geschichtsträchtige Orte und eine Sonne, die fast das ganze Jahr vom azurblauen Himmel lacht. Römern und Florentinern sind die Qualitäten des Stars unter den italienischen Feriengebieten seit langem bekannt. Sie haben dort schon vor Jahrzehnten in bester Meerlage ihre Feriendomizile gebaut oder haben eines der küstennahen Landhäuser mit Panoramablick restauriert.

Heute ist die Maremma landesweit eines der wenigen Urlaubsziele, in dem die Preise für Ferienimmobilien steigen. Direkt am Wasser darf nicht mehr gebaut werden, das hat die Preise hochgetrieben, weiß Felicia Ammendola von Engel & Völkers in Porto Santo Stefano, auf 6000 Euro pro Quadratmeter im Piniengürtel von Castiglione della Pescaia und auf bis zu 10.000 Euro im VIP-Refugium Monte Argentario. Heute bezahlt man auf der Halbinsel für Villen, meist Preziosen mit Park und privatem Zugang zum Meer, zweistellige Millionensummen. Selbst Wochenmieten für Ferienhäuser fangen erst bei 1500 Euro an, für Apartments bei
700 Euro.

Doch geht es in dem ursprünglich gebliebenen Küstenstrich auch günstiger, bei Kauf und Miete. Es reicht, sich ein paar Kilometer von den Bestlagen zu entfernen. So sind renovierungsbedürftige Wohnungen in den mittelalterlichen Orten im Speckgürtel oft schon für 1500 Euro Quadratmeterpreis zu haben, allerdings ohne Balkon oder Garten. Und wer die zweistündige Fahrt zum Meer nicht scheut, bekommt in den Hinterlandgemeinden Santa Fiora und Arcidosso das typisch toskanische Landhaus im Einzelfall bereits unter 200.000 Euro. Fast so wie zur Anfangszeit des Toskana-Booms.

capital.de, 31.01.2017
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