Die besten Wohnlagen für Ferienimmobilien in Florenz

„Die Welt kauft uns.“ Es schwingt Bedauern mit, während Alessio Bartolozzi von Demidoff Immobilare diesen Satz sagt. Denn es kann einem echten Florentiner nicht gefallen, dass ausländische Investoren die mächtigen Palazzi seiner Heimatstadt aufkaufen, die zurzeit von Banken und Versicherungsgruppen auf den Markt geworfen werden. Doch die Kunststadt ist nun einmal absoluter Hotspot und sie wird es bleiben. Das Museum unter freiem Himmel, wo jedes noch so kleine Detail von einer großartigen Geschichte erzählt, lockt jährlich Millionen Besucher an.

Genau das macht Eigentum für private Anleger interessant. Nur müssen sie hier tief in die Tasche greifen. Für ein „Zimmer mit Aussicht“ an der zentralen Arnouferstraße, wo der gleichnamige Film gedreht wurde, werden Quadratmeterpreise bis 15.000 Euro verlangt – und bezahlt. Ebenso attraktiv ist Wohnraum in den ehemaligen Handwerkervierteln San Frediano, San Niccolò, Santa Croce oder Sant’Ambrogio und dabei erheblich günstiger. 60 Quadratmeter – saniert – kosten im Mittel 300.000 Euro. Je weiter oben, umso teurer wird es, vor allem wenn ein Balkon oder eine Dachterrasse vorhanden ist. In diesem Fall ist eine sichere Rendite erst recht garantiert. Feriengäste, die im Haus und nicht im Hotel wohnen möchten, bezahlen problemlos das ganze Jahr über 500 Euro und mehr Wochenmiete für den Blick auf die roten Ziegeldächer der Stadt.

Frei stehende Häuser und Villen gibt es fast ausschließlich in den grünen Toplagen am hügeligen Stadtrand. Preise im Millionenbereich sind für sie die Norm ebenso wie für die herrschaftlichen Etagenwohnungen in den mächtigen Renaissancepalästen.

capital.de, 31.01.2017
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