Die besten Wohnlagen für Ferienimmobilien in Lago Maggiore

Anders als der Gardasee bietet der
Lago Maggiore nicht nur Berge, sondern
Hochgebirge. Deutsche Immobiliensucher
interessieren sich dort meist für
den Abschnitt nördlich der Linie Laveno–
Verbania, etwa fur Cannobio. Die Nähe
zur Schweiz ist vielen aufgrund der dort besseren
medizinischen Versorgung wichtig. Für eine Zweizimmerwohnung
in der Altstadt werden zwischen 300 und
500 Euro Miete pro Woche verlangt, der
Kaufpreis liegt bei rund 3.000 Euro pro
Quadratmeter. Günstiger ist es in den
Bergen. Hier bewegen sich die Preise um
1.500 bis 2.000 Euro je Quadratmeter.
Relativ unsicher sind die Aussichten: Der
Immobilienmarkt in Cannobio weist seit
Jahren ein hohes Angebot und rege
Nachfrage auf.

Der Südwesten des Sees zieht viele gut
situierte Mailander und Englander in seine
mondänen Orte – ins klassische Stresa
und ins sonnenverwohnte Pallanza. Bei
Neubauten werden Quadratmeterpreise
bis 5.000 Euro bezahlt. Gesucht sind auch
Villen im siebenstelligen Euro-Bereich.

Angebot und Nachfrage am Lago
Maggiore bewegten sich in den Vorjahren
auf hohem Niveau. Da es derzeit aber nur
wenige Neubauten gibt, sind Käufer auf
trennungswillige Altbesitzer angewiesen.
Das Problem: „Angebot und Nachfrage
finden nicht recht zusammen“, sagt Anja
Luderitz von Engel & Volkers in Cannobio.
Die Verkäufer weichen nur in Einzelfallen
von ihren Vorstellungen ab. Wohnungen
mit Seeblick wechseln unverändert
für Preise zwischen 2.500 und 3.900
Euro pro Quadratmeter den Besitzer.

capital.de, 31.01.2017
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