Die besten Wohnlagen für Ferienimmobilien in Comer See

Der Comer See ist zwar etwas kleiner, spielt
preislich und beim Prominentenfaktor
aber ganz vorn mit. Hier urlaubt, wer
Ruhe sucht – und sie sich leisten kann.
Schauspieler wie George Clooney haben
sich am Ufer niedergelassen. Das zog die
Preise in der Vergangenheit jährlich um
10 bis 15 Prozent nach oben, vor allem
an der Westseite des Sees, nördlich von
Como. Makler nennen das den „George-
Effekt“. Auch Schauspielkollege Michael
Douglas und Ryanair-Chef Michael
O’Leary besitzen in dieser Lage Villen. Für Luxusobjekte am Comer See werden
die bis vor Kurzem erreichten Spitzenpreise
von bis zu 7,5 Millionen. Euro heute
kaum noch gezahlt. Mindestens 3 Millionen
Euro sollte man als zukünftiger Nachbar
eines Prominenten aber investieren können.
Zehn Millionen sind nur noch im
Gespräch, wenn es sich um eine echte
Preziose handelt.

Zwischen Como und Bellagio lassen
sich einige günstigere Objekte finden,
wenn man Steilhange und schattige Lage
nicht scheut. Für das restliche Gebiet um
den Comer See durften die Zeiten rasant
steigender Preise vorerst vorbei sein, auch
wenn sie offiziell nur langsam sinken.
Normale Ferienhäuser kosten hier ab
500.000 Euro, wenn es sich um Neubauten
in guter Lage handelt. Für altere Hauser
verlangen Verkäufer zwischen 2.700
und 5.000 Euro pro Quadratmeter.
Auch Vermieter können nicht mehr
alles verlangen. Im normalen Wohnungssegment
werden 350 bis 500 Euro je Woche
fällig. Mieten bis zu 1.000 Euro je Woche
werden nur noch direkt am Wasser
akzeptiert.

capital.de, 31.01.2017
Aktuelle Artikel auf Capital.de