Die besten Wohnlagen für Ferienimmobilien in Amalfiküste

„Wir haben im Moment eine sehr spezielle Situation – es ist noch nicht klar, wie sich der Markt weiterentwickelt“, fasst Saverio Iaccarino, Inhaber des Studio Iaccarino in Sorrent und Präsident der Region Kampanien in der italienischen Maklerorganisation FIMAA (Federazione Italiana Mediatori Agenti d’Affari), zusammen. An der Amalfiküste sind derzeit potenzielle Anbieter und Käufer zurückhaltend – anders als auf der sorrentinischen Seite, die noch zum Speckgürtel Neapels gehört und allein dadurch immer ein gewisses Nachfragelevel hat, dominieren an der Amalfiküste die Ferienwohnungen und -häuser. Durch das gleichzeitige Zögern bei Angebot und Nachfrage blieben die Höchstpreise weitgehend stabil, jedoch sind die Einstiegspreise in allen Kategorien gesunken. In den Toplagen Ravellos, Positanos und Amalfis werden bis zu 14.000 Euro pro Quadratmeter gezahlt. In den mittleren Lagen der Städte – einfache Lagen gibt es nur in den nicht so berühmten Orten – werden Interessenten ab etwa 5.000 Euro fündig.
Die Orte besinnen sich auf ihre an bedeutenden Besuchern aus Kunst, Kultur und Adel reiche Geschichte. Aus dieser Tradition heraus haben sie in den vergangenen zwei Jahren zahlreiche Veranstaltungsreihen und Festivals entwickelt, um Attraktivität und Werte zu schaffen. Ob die Rechnung wie in der Musikstadt Ravello aufgeht, ist nicht überall garantiert.

capital.de, 31.01.2017
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