SponsoredSo bestimmen Sie den Preis Ihres Grundstücks

Nicht nur die Lage bestimmt den Grundstückswert.Sparkasse

Wer mit dem Gedanken spielt, sein Grundstück zu verkaufen, könnte beim Blick auf die allgemeine Wertentwicklung gute Laune bekommen: Der Preisindex für Bauland in Deutschland ist nach Erkenntnissen des Statistischen Bundesamtes seit 2010 um etwa 50 Prozent gestiegen. Ob allerdings auch Ihr Grund und Boden von dieser rasanten Wertentwicklung profitiert, lässt sich aus keiner Statistik ablesen. Denn bei der Beurteilung einzelner Baugrundstücke kommt es auf eine Reihe sehr spezifischer Faktoren an. Wie können Sie also ermitteln, welchen Preis Sie für Ihr Grundstück kalkulieren können?

Generell gilt: Je weiter die Erschließung des Bauplatzes fortgeschritten ist, desto höher liegt dessen Wert. Doch nur auf dieser Basis den Grundstückswert quasi aus dem Bauch heraus zu bestimmen, führt in der Regel nicht zum Erfolg. Um den Grundstückswert besser bestimmen zu können und für Verkäufer und Käufer transparent zu machen, können Sie auf verschiedene Verfahren zurückgreifen.

Vergleichswertverfahren

Beim Vergleichswertverfahren werden für die Wertermittlung ähnliche Grundstücke und deren Verkaufspreis herangezogen. Dies ermöglicht eine recht fundierte Einschätzung des preislichen Rahmens, in dem der Verkäufer sich bewegen sollte. Da aber alle Grundstücke individuelle Merkmale aufweisen, ist eine vollständige Vergleichbarkeit de facto fast nie gegeben.

Oft ist für eine Wertermittlung professionelle Hilfe sinnvoll.

Bodenrichtwert

Als Grundlage zur Besteuerung von Grundstücken erheben die Gemeinden alle zwei Jahre die Bodenrichtwerte. Diese lassen sich aber auch zur Bestimmung von Grundstückswerten heranziehen. Die Werte werden durch die amtlichen Kaufpreissammlungen bestimmt, indem eine große Anzahl von Grundstücksverkäufen in einem Gebiet zusammengerechnet und aus ihnen ein Durchschnittswert gebildet wird.

Bodenrichtwerte sind mittlerweile für alle Bundesländer auch online verfügbar. Informationen dazu bekommen Sie über das sogenannte VBORIS-System Ihres Bundeslandes oder über die Gutachterausschüsse.

Um den Verkehrswert eines Grundstücks schätzen zu können, sind neben dem Bodenrichtwert aber noch weitere Faktoren einzubeziehen. Zu ihnen gehören:

  • Größe und Form des Grundstücks
  • Lage
  • Art der Bepflanzung auf dem Grundstück
  • Eigenschaften des Bodens
  • Erschließung

Letztlich ist der Bodenrichtwert für die Wertermittlung eines Grundstücks also wirklich nur das, was der Name besagt: ein Richtwert. Verkäufer sollten ihn kennen, aber sich nicht allein auf ihn verlassen.

Wenn sowohl Vergleichswertverfahren und Bodenrichtwerte zu kurz greifen und Sie sich unsicher sind bei der Bewertung Ihres Grundstücks, sollten Sie auf jeden Fall einen Makler hinzuziehen. Meist geht es um sehr viel Geld und es lohnt sich, die Unterstützung eines Profis anzufordern. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer örtlichen Sparkasse.