ExklusivRocket Internet will 100 Mio. Pfund in Revolut stecken

Gründer und CEO Nikolay Storonsky (Bild: Bestimmte Rechte vorbehalten von TechCrunch)

Nikolay Storonsky ist berüchtigt für seine Sprüche. „Nicht alle Menschen sind für das Raumschiff geeignet“, sagte er kürzlich und meinte damit die Arbeit in seinem eigenen Startup, der Challengerbank Revolut. Schon vor einiger Zeit ließ er in einem Interview verlauten: „Ich kann nicht verstehen, wie Work-Life-Balance jemandem helfen kann, ein Start-up aufzubauen.“ Er treibt mit der rasenden Expansion seine Mannschaft ans Limit. Innerhalb von vier Jahren hat Storonsky mit Revolut acht Mio. Bank-Kunden gewonnen.

Er hat nicht genug, es soll noch schneller gehen.

Das britische Startup arbeitet aktuell an einer neuen Finanzierungsrunde. Der 33-Jährige will laut Sky News insgesamt 1,5 Mrd. Dollar einnehmen. 500 Mio. sind demnach als ein direktes Investment geplant, eine Milliarde als Wandeldarlehen, aus dem eine direkte Beteiligung wird, wenn Revolut eine Banklizenz in den USA erhält. Das britische Medium schreibt außerdem von einer anvisierten Bewertung zwischen fünf und zehn Mrd. Dollar. Revolut würde sich damit stark von seinen ärgsten Konkurrenten N26 (Bewertung: 3,5 Mrd. Dollar) und Monzo (Bewertung: 2,6 Mrd. Dollar) absetzen.

Zusätzlich zu der Mega-Finanzierung wird nach Informationen von Finance Forward eine weitere Geldquelle angezapft. Der deutsche Techinvestor Rocket Internet bereite einen Kredit über 100 Mio. Pfund (cira 130 Mio. Dollar) vor, heißt es aus dem Rocket-Umfeld.

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