Die komplizierte Eigentümer-Struktur bei Hapag-Lloyd mit dem Konsortium Albert Ballin, das knapp 57 Prozent hält, sorgt wieder einmal für Unfrieden bei der Großreederei. Nach Capital-Informationen darf TUI, mit 43 Prozent der zweite große Anteilseigner, seit dem 1. April dieses Jahres seinen Anteil wieder verkaufen. Diese Ausstiegsklausel hatte sich der Hannoveraner Touristik-Konzern bei der letzten Finanzierungsrunde ausbedungen.
Wenn sich bis zum 1. Januar 2012 kein Käufer findet, kann TUI das Konsortium über eine Put-Option zwingen, seinen Hapag-Lloyd-Anteil zu kaufen, der zuletzt mit 910 Millionen Euro in den Büchern stand. Für das Konsortium stellt dies ein erhebliches Finanzierungsrisiko dar. Konsortiums-Mitglied Klaus-Michael Kühne hat TUI deswegen in den vergangenen Wochen vorab den Kauf von zehn Prozent der Anteile angeboten.
TUI-Chef Michael Frenzel sprach sich gegen Kühnes Angebot aus, da er die Hapag-Lloyd-Anteile in möglichst großen Tranchen verkaufen will. Frenzel sieht größere Chancen für einen höheren Kaufpreis, wenn Klaus-Michael Kühne eine möglichst kleine Rolle spielt.
Den vollständigen Artikel lesen Sie in Capital Heft 05/2010, das ab dem 22. April im Handel erhältlich ist.
Als Abonnent liefern wir Ihnen jede neue Ausgabe direkt nach Hause: Details finden Sie in unserem Abo-Shop.
© 2010 capital.de















