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Telekom-Verfahren

Konzernchef mit Erinnerungslücken

von Wolfgang Zdral

Mit dem Auftritt des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Ron Sommer erlebte der Zivilprozess gegen die Deutsche Telekom einen ersten Höhepunkt. Der Nutzen für die klagenden Kleinaktionäre war gering.

Sommer erklärte, ihm seien viele Details nicht mehr geläufig. Er verteidigte die Beteiligung an dem US-Mobilfunkanbieter Voicestream, trotz der Milliardenkosten. Das Gericht muss die Frage klären, ob der geplante Kauf damals in dem Börsenprospekt erwähnt werden musste oder nicht. Sommer widersprach den Vorwürfen, er habe die Pläne zu lange zurückgehalten.

Folgt das Gericht den Ausführungen des Ex-Konzernchefs und anderer Zeugen, sieht es schlecht aus für die Chancen der Kläger, Schadenersatz wegen des Kursverfalls der T-Aktie zu erhalten. Die umstrittene Immobilienbewertung hatte das Gericht bereits als in Ordnung gehend abgehakt.


© 2008 capital.de

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