Die
Bank of America (BofA) verkauft nach ihrem Anteil an der
China Construction Bank einen wichtigen Geschäftszweig in den USA: Das Institut wolle einen Großteil seines Verbriefungsgeschäfts aufgeben, meldete am Mittwoch das "Wall Street Journal". Der Erwerb von Hypotheken anderer Banken zwecks Verbriefung und Weiterverkauf an Investoren solle gestoppt werden. In diesem Geschäft seien derzeit mehr als 1000 BofA-Mitarbeiter tätig.
Die BofA unternimmt damit einen weiteren Schritt, einen Fehlkauf im Jahr 2008 zu korrigieren. Die Übernahme des Hypothekenfinanziers Countrywide Financial brachte der nach Bilanzsumme größten amerikanischen Bank Milliardenverluste ein. Das vom damaligen Bofa-Chef Ken Lewis als selten günstige Gelegenheit gefeierte Geschäft entpuppte sich als Bumerang. Ein Überblick über die Folgen.









