Die US-Börsenaufsicht SEC, die britischen Finanzaufseher von der FSA, die deutsche BaFin - sie alle wollen die Geschäftspraktiken von
Goldman Sachs untersuchen. Das Wall-Street-Haus soll Investoren bei Transaktionen mit komplexen Finanzprodukten betrogen haben, was das Institut zurückweist.
Auch andere Geldhäuser dürften ins Visier der Aufseher rücken - mit möglicherweise teuren Folgen: Nach Analystenschätzungen von Credit Suisse könnten außergerichtliche Einigungen und Strafzahlungen an Regulierer Investmentbanken rund fünf Prozent ihres Aktienkapitals und ein Drittel der für 2010 erwarteten Nettogewinne kosten. Zugrunde liegt die Annahme, dass die Kosten doppelt so hoch sein werden wie nach dem Platzen der Internetblase Anfang des Jahrtausends - die Bilanzsummen der Geldhäuser seien fast doppelt so groß wie 2000.
Weit härter dürften die Branche die langfristige Folgen treffen. Die Arbeit an neuen Regeln für die Finanzwelt erhält neuen Schwung, und das kurz vor einer Abstimmung im US-Senat. Wir zeigen, was an neuen Vorgaben auf die Wall Street zukommt.
Wie weit sind die Finanzmarktgesetze im Senat?
Was sind die strittigen Punkte in der Finanzgesetzgebung?
Welche Vorschriften sind beim Derivatehandel geplant?
Welche Folgen gibt es für die US-Konjunktur?
Wie weit sind die Reformbemühungen in Europa?









