14.07.2009
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Zwölf Konzerne unterzeichneten das "Memorandum of Understanding" für die Industrieinitiative Desertec.
Zwölf Konzerne unterzeichneten das "Memorandum of Understanding" für die Industrieinitiative Desertec.
Foto: Solar Millennium AG/ddp

Wüstenstrom

Zwischen Fata Morgana und Vision

von Kai Schöneberg

Das Weltklima retten und dabei noch ein Siebtel des europäischen Strombedarfs decken: Das ist der ehrgeizige Plan eines Konsortium um die Münchner Rück. Ist die Energie aus der Sahara eine Idee von PR-Strategen oder eine reale Vision? Capital.de beantwortet die wichtigsten Fragen zu Desertec.

Das gigantische Projekt soll die Klimazerstörung stoppen, aus Milliarden-Investitionen Erlöse in Billionenhöhe machen und ganz nebenbei afrikanische Staaten politisch stabilisieren. Der Startschuss für die angebliche Wunderwaffe gegen viele Probleme der Menschheit fiel am Montag in München.

Die 12 an der Industrieinitiative Desertec beteiligte Konzerne unterzeichneten ein "Memorandum of Understanding": Innerhalb von gut drei Jahren sollen fertige Pläne zum Bau von Solarkraftwerken vorliegen. Während Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Umweltschützer von Greenpeace das Projekt begrüßen, halten viele Energieexperten die Initiative für eine Luftnummer.

 1 - Wer steckt hinter Desertec?
 2 - Wie soll der Wüsenstrom entstehen?
 3 - Die Politik- und Klimadimension
 4 - Die Tücken der Technik
 5 - Die Kritik der Energie-Experten


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 Quelle: vwd netsolutions GmbH
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