Mit der EU-Kommission, die derzeit den Deal unter die Lupe nimmt, zeichne sich eine "materielle Einigung" ab, teilte die
Lufthansa am Dienstag mit. Die formale Freigabe könne allerdings nicht mehr fristgerecht bis Ende Juli erfolgen.
Daher habe Lufthansa bei der österreichischen Übernahmekommission eine Fristverlängerung für die
AUA-Übernahme bis Ende August beantragt. Die Behörde will noch in dieser Woche über die Zulässigkeit entscheiden.
Ursprünglich war das Lufthansa-Angebot für den ins Schlingern geratenen Star-Alliance-Partner an die Bedingung geknüpft, dass die EU-Wettbewerbshüter grünes Licht bis Ende Juli geben und bis dahin auch den von Österreich gewährten Sanierungsbeitrag von 500 Millionen Euro genehmigen.
Erst kürzlich hatte Lufthansa angekündigt, die Kosten im Passagierverkehr bis Ende 2011 um eine Milliarden Euro senken zu wollen. Teil des Sparprogramms "Climb 2011" sei auch ein Stellenabbau. Dieser werde sich auf den administrativen Bereich der Passage beschränken, also Arbeitsplätze in der Verwaltung betreffen, sagte eine Sprecherin. Rund 400 Jobs sollen wegfallen. Betriebsbedingte Kündigungen seien aktuell nicht geplant.
Bei Lufthansa in Deutschland arbeiten insgesamt 67.000 Menschen. 27.200 Mitarbeiter umfasst das Passagiergeschäft - und 2000 davon sind in der Verwaltung der Passage beschäftigt.
Quelle: ftd.de
© 2009 reuters









