Die Gewerkschaft fordert 9,8 Prozent mehr Lohn für Bodenpersonal und Flugbegleiter. Das Gegenangebot der Unternehmensführung liegt bislang bei 3,4 Prozent. Entsprechend sind die ersten Verhandlungen erfolglos verlaufen. 48.000 Arbneitnehmer sind von den Verhandlungen betroffen. Mitte dieser Woche nehmen die Tarifpartner das Gespräch erneut auf.
Die Vertreter des Unternehmens beteuern gegenüber den Gewerkschaftern, dass ihnen angesichts der immens steigenden Kraftstoffpreise die Hände gebunden seien. Der Spielraum für Gehaltserhöhungen sei nicht allzu groß. Die Lufthansa rechnet generell mit gravierenden Veränderungen am Markt, aufgrund des hohen Ölpreises. Der Vorstand erwartet, dass künftig deutlich weniger geflogen werde und der Markt entsprechend schrumpfe.
Die Piloten von Germanwings, Eurowings und Cityline, allesamt Töchter der Lufthansa, entscheiden derzeit in einer Urabstimmung darüber, ob auch sie demnächst streiken. Die Abstimmung läuft bis zum 1. Juli.
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