Nach eigenen Angaben versucht die Lufthansa, nur solche Flüge ausfallen zu lassen, deren Passagiere relativ einfach auf frühere oder spätere Verbindungen ausweichen können. Insgesamt muss die Fluggesellschaft neun ihrer Maschinen am Boden lassen, weil Wartungen am Montag wegen des Streiks nicht möglich waren. Sechs davon stehen in Frankfurt, drei in München.
Die Gewerkschaft Verdi hat derweil angekündigt, den Streik am Dienstag auszuweiten. Betroffen sind dann auch die Flughäfen Tegel und Schönefeld sowie Stuttgart und Nürnberg. Am Montag hatten mehr als 4000 Lufthansa-Mitarbeiter die Arbeit niedergelegt. Sie fordern 9,8 Prozent mehr Gehalt. Die Lufthansa ist bislang nur bereit, für 21 Monate 7,7 Prozent mehr sowie eine Einmalzahlung zu zahlen.
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