Die Intiative zu dem informellen treffen ging vom Unternehmen aus, bestätigten die Gewerkschaft. Verdi hatte in den letzten Tagen immer wieder betont, die Lufthansa müsse den nächsten Schritt machen.
Während dessen zeigt der Streik Wirkung: Am ersten Tag des Streiks blieb der Flugplan noch unberührt, doch mittlerweile müssen so viele der Lufthansa-Maschinen ungewartet am Boden bleiben, dass der normale Betrieb nicht aufrechterhalten werden kann.
Zunächst ist der Sonderflugplan bis einschließlich Montag angelegt. Ob sich die Tarifparteien allerdings bis dahin einigen können, ist ungewiss. Gestrichen werden vor allem Flüge auf Strecken, die auch von anderen Fluglinien oft bedient werden. So soll es möglichst einfach sein, Ersatzflüge zu finden.
Am Donnerstag fallen nach Angaben der Airline insgesamt 136 Flüge aus, das sind rund sieben Prozent des Gesamtangebots. Der Großteil davon wäre am Frankfurter Flughafen gestartet beziehungsweise gelandet.
Die Gewerkschaftsseite kündigte an, den Streik so lange fortzusetzen, bis die Unternehmensführung den Mitarbeitern ein neues Angebot macht. Verdi fordert 9,8 Prozent mehr Lohn, die Lufthansa hält das für unmöglich. Denkbar sei aber eine Gewinnbeteiligung, hieß es.
Nicht nur der Personenverkehr, auch das Frachtgeschäft gerät ins Stocken: Es kam zu Verzögerungen, obwohl die Lufthansa versucht, das Frachtaufkommen auf andere Maschinen oder Lkw umzuverteilen.
Den
Sonderflugplan veröffentlicht die Lufthansa auf ihrer Internetseite.
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