Der Chemiekonzern
BASF hat im zweiten Quartal dank der Konjunkturerholung einen Gewinnsprung gemacht. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern sowie vor Sondereinflüssen - wie etwa Restrukturierungen - sei binnen Jahresfrist um 94 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro gestiegen, teilte BASF am Donnerstag mit. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit einem bereinigten Betriebsgewinn von 2,03 Milliarden Euro gerechnet. Unter dem Strich blieb für die Monate April bis Juni ein Nettogewinn von 1,183 Milliarden Euro nach 343 Millionen Euro vor Jahresfrist.
BASF bekräftigte die Geschäftsziele für das Gesamtjahr. Der Betriebsgewinn vor Sondereinflüssen solle deutlich steigen. Der Umsatz werde zulegen, und zwar kräftiger als die weltweite Chemieproduktion. Das weltgrößte Chemieunternehmen will dieses Jahr zudem wieder eine Prämie auf seine Kapitalkosten verdienen. Konzernchef Jürgen Hambrecht stellte für 2010 eine höhere Dividende in Aussicht.
Das über den Markterwartungen liegende Quartalsergebnis verhalf BASF am Donnerstag zum Sprung an die Dax-Spitze. Bei Lang & Schwarz lagen die Aktien des Chemiekonzerns drei Prozent über Vortagesschluss. "Nach zwei schwachen Tagen ist nun die Zeit für eine kräftige Erholung gekommen", sagte ein Börsianer. Die Papiere hatten in den vergangenen beiden Tagen insgesamt drei Prozent eingebüßt, während der Dax fast unverändert blieb.
Quelle: ftd.de
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