Vor Aufnahme ei nes Studiendarlehens sollte man erst prüfen, ob Angebote infrage kommen, die gar nicht oder nur zum Teil zurückzuzahlen sind - also vor allem Stipendien oder Bafög. Außerdem lohnt sich stets, nachzufragen: Oft sind bessere Konditionen drin, wenn Sicherheiten gestellt werden.
Normalstudent.
Wer nur Gebühren finanzieren will, fährt mit den Krediten der landeseigenen Förderban ken gut. Wer mehr braucht und ge nauen Überblick über seine Schulden behalten will, kann die Dresd ner Bank in Betracht ziehen: Die bietet einen Dispokredit, dessen Limit mit jedem Semester wächst. Ver zinst wird nur der in Anspruch ge nom mene Betrag. Der Zinssatz ist nicht der günstigste - aber geringer als beim normalen Dispo. Die KfW bietet niedrige Zinsen und sehr variable Rückzahlung. Auch kleine Banken, vor allem Sparkassen und Genossenschaftsinstitute, reagieren oft sehr flexibel auf Kundenwünsche.
Globetrotter.
Wer ein paar Semester im Ausland studieren möchte, ist bei Dresdner Bank, Deutscher Kreditbank und Careerconcept gut aufgehoben: Die erhöhen dann sogar die Auszahlung aus dem Kredit.
Bafög-Empfänger.
Für sie sind die Darlehen der Förderbanken besonders interessant, denn das Risiko wird sehr wirksam begrenzt. Es gibt meist eine Rückzahlungshöchstgrenze für Kredit samt Bafög-Schulden, die etwa in Nordrhein- Westfalen bei 10 000 Euro liegt.
Privathochschüler.
Viele private Unis - etwa Witten/Herdecke - bieten ihren Studenten besondere Finanzierungsmodelle. Die sind oft unschlagbar.
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