Der Kartellausschuss im US-Senat fürchtet, der Zusammenschluss könne zu Preissteigerungen und einem schlechteren Service für die Kunden führen. In einem Brief an das Justizministerium schrieb der Vorsitzende des Ausschusses, Herb Kohl, durch die Kooperation mit UPS verschwinde DHL als unabhängiger Wettbewerber in der Branche. Darin forderte er das Ministerium auch auf, die Vereinbarung zu verbieten.
DHL und UPS wiesen die Befürchtungen zurück und betonten, es handele sich nicht um eine Fusion. Die Unternehmen hatten die Pläne bereits im Mai angekündigt. Demnach soll UPS in seinen Flugzeugen künftig auch Güter der Deutschen- Post-Tochter transportieren. Die Pläne gefährden rund 8000 Arbeitsplätze am DHL-Luftfrachtdrehkreuz in Wilmington im US-Bundesstaat Ohio.
Bislang erweist sich der Einstieg auf dem von UPS und Fed-Ex dominierten US-Markt für die DHL nicht als Erfolg: Allein in diesem Jahr wird der Konzern in den Vereinigten Staaten voraussichtlich Verluste in Höhe von 1,3 Milliarden Dollar einfahren.
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