Wer nun glaubt, die IKB würde die Wandelanleihe mit 9,5 Prozent, kurz- oder langfristig bis 2014, bedienen glaubt vermutlich auch an den Weihnachtsmann und den Osterhasen. Komisch ist das schon, dass ein anderer Pleitemangager aus der Autobranche im Zulieferbereich, auch vorher Anleger angelockt hat, genau mit den 9,5 Prozent, deswegen kommt mir diese Masche so bekannt vor. Leider kann ich daran nicht mehr glauben, wer meint er sollte oder müßte, bitte schön!
Die gemeinnützige Stiftung hält rund zwölf Prozent der IKB-Aktien als Stiftungsvermögen. Nachdem die Anteile wegen der Turbulenzen der Bank immer wertloser werden, drohen massive Finanzierungsprobleme. "Die Verpflichtungen bis Ende 2009 können wir alle erfüllen", sagt Heraeus. So lange hielten die Reserven vor. "Seit der Schieflage der IKB sind wir keine neuen Verpflichtungen mehr eingegangen."
"Zur Sanierung der Bank können wir nichts beitragen", erklärt der Vorsitzende des Kuratoriums. "Ein Verkauf unserer IKB-Aktien wäre ein klarer Schritt – vorausgesetzt, man bekommt dafür noch einen nennenswerten Betrag."
Heraeus will die Stiftung nicht untergehen lassen: "An eine Auflösung ist nicht gedacht. Die Stiftung soll weiterleben. Vielleicht finden sich ja neue Geldgeber."
Die beiden Stiftungsvorstände Wolfgang Lerch und Peter Weirich wollten auf Anfrage zu den Vorgängen keine Stellungnahme abgeben.
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