04.08.2009
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Die Lufthansa konnte sich zuletzt nur knapp in die Gewinnzone retten.
Die Lufthansa konnte sich zuletzt nur knapp in die Gewinnzone retten.
Foto: dpa

Abgeguckt von Billigfliegern

Wie Airlines an Passagieren sparen wollen

von Annette Berger (Hamburg)

Neidisch schielen große Traditions-Fluggesellschaften auf das Konzept der Billigflieger. Warum nicht deren Sparideen kopieren? capital.de zeigt, was Passagiere der Lufthansa, British Airways oder Air France-KLM demnächst womöglich erdulden müssen.

Angenommen, ein Flugticket würde billiger - dafür gebe es kein (kostenloses) Essen an Bord. Gäbe es Proteststürme der Flugpassagiere? Vermutlich nicht, denkt sich derzeit manch ein Manager großer Traditions-Airlines. Schließlich funktioniert dies auch bei der Günstig-Konkurrenz wie Ryanair und Easyjet. Abgucken könnten die europäischen Brancheniesen auch bei der US-Konkurrenz. So erhoben beispielsweise American Airlines und US Airways bereits 2008 Extra-Gebühren für Gepäck - was sich auf insgesamt 1,1 Milliarden Dollar summierte.

Während die ehemaligen staatlichen europäischen Fluggesellschaften teils Rekordverluste schreiben oder sich - wie im Falle der Lufthansa - nur knapp in die Gewinnzone retten, schreiben Billigflieger wie Easyjet und Ryanair Gewinne. capital.de zeigt, über welchen Sparideen die Traditions-Flieger brüten - und wie die Geschäftsmodelle der Vorbilder funktionieren.

 1 - British Airways: Weniger Kalorien an Bord
 2 - Lufthansa: Ticket aus dem Baukasten
 3 - Air France-KLM: Mehr Flüge von Partnern
 4 - Air Berlin: Alles beim Alten
 5 - Ryanair: Viel Lärm um wenig Service
 6 - Easyjet: Weniger laut, ähnlich erfolgreich


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