5. Januar 2009: Ein Mann wird von einem Zug überrollt: Der Milliardär Adolf Mercke, der einst ein Geflecht von Firmen schuf, begeht Selbstmord. Er kann nicht hinnehmen, dass er mit Wetten auf die
VW-Aktie seine Firmengruppe mit gut 100.000 Mitarbeitern in eine existenzielle Krise stürzte.
Nach Merckles Tod steht es schlimm um die Firmen. Sohn Ludwig wird Alleinerbe, die Familie ist hoch verschuldet. Beobachter erwarten, dass sie eine Reihe von wichtigen Beteiligungen verkaufen muss, um wenigstens einen Teil des Konglomerats zu retten.
Doch Ludwig erweist sich als geschickter Sanierer. Er kommt bei der Entschuldung weitaus schneller voran, als viele Beobachter erwartet hatten. Und er muss weniger Unternehmensteile verkaufen als geplant. Hier ein Überblick:
Ratiopharm: Jetzt wird's ernst mit dem Verkauf
Mepha - im Visier von Pfizer
Heidelcement: Und ewig lockt der Dax
Kässbohrer: Pistenbullys bleiben in der Familie
Phoenix: Pharmahändler hofft auf Bleiberecht
VEM: Ein Name, zwei Unternehmen

















