Angenommen, ein Flugticket würde billiger - dafür gebe es kein (kostenloses) Essen an Bord. Gäbe es Proteststürme der Flugpassagiere? Vermutlich nicht, denkt sich derzeit manch ein Manager großer Traditions-Airlines. Schließlich funktioniert dies auch bei der Günstig-Konkurrenz wie
Ryanair und
Easyjet. Abgucken könnten die europäischen Brancheniesen auch bei der US-Konkurrenz. So erhoben beispielsweise American Airlines und
US Airways bereits 2008 Extra-Gebühren für Gepäck - was sich auf insgesamt 1,1 Milliarden Dollar summierte.
Während die ehemaligen staatlichen europäischen Fluggesellschaften teils Rekordverluste schreiben oder sich - wie im Falle der
Lufthansa - nur knapp in die Gewinnzone retten, schreiben Billigflieger wie Easyjet und Ryanair Gewinne. capital.de zeigt, über welchen Sparideen die Traditions-Flieger brüten - und wie die Geschäftsmodelle der Vorbilder funktionieren.
1 - British Airways: Weniger Kalorien an Bord
2 - Lufthansa: Ticket aus dem Baukasten
3 - Air France-KLM: Mehr Flüge von Partnern
4 - Air Berlin: Alles beim Alten
5 - Ryanair: Viel Lärm um wenig Service
6 - Easyjet: Weniger laut, ähnlich erfolgreich

















