Das gigantische Projekt soll die Klimazerstörung stoppen, aus Milliarden-Investitionen Erlöse in Billionenhöhe machen und ganz nebenbei afrikanische Staaten politisch stabilisieren. Der Startschuss für die angebliche Wunderwaffe gegen viele Probleme der Menschheit fiel am Montag in München.
Die 12 an der Industrieinitiative Desertec beteiligte Konzerne unterzeichneten ein "Memorandum of Understanding": Innerhalb von gut drei Jahren sollen fertige Pläne zum Bau von Solarkraftwerken vorliegen. Während Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Umweltschützer von Greenpeace das Projekt begrüßen, halten viele Energieexperten die Initiative für eine Luftnummer.
1 - Wer steckt hinter Desertec?
2 - Wie soll der Wüsenstrom entstehen?
3 - Die Politik- und Klimadimension
4 - Die Tücken der Technik
5 - Die Kritik der Energie-Experten

















